Handwerker-Schützen planen keine Fusion

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Der neue Vorstand der Handwerker-Schützen Heessen (von links): Bernie Beyer, Jürgen Senz, Petra Gidwill, Katja Handrick, Markus Borgolte. ▪

HEESSEN ▪ Vorstandswahlen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des Handwerker Schützen-Vereins Heessen, die am Sonntag in der Schießhalle am Hülskamp stattfand. Eine Fusion mit den Bürgerschützen 1826 sei nicht geplant, betonte der 1. Vorsitzende, Markus Borgolte.

Mit jeweils großer Mehrheit wurden Jürgen Senz als zweiter Vorsitzender, Bernd Höhnel als erster Schießleiter sowie Helga Hilbig als zweite Schriftführerin in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Vorstand sind Andreas Wenner, der das Amt des ersten Hauptmanns bekleidet, sowie die neue erste Schriftführerin Petra Gidwill. Außerdem gehört dem Vorstand mit Katja Handrick eine weitere Frau an. Als Kassenprüfer wurde Bernie Beier von der Versammlung gewählt.

Geschäftsführer Dirk Niederheide betonte, dass der Verein in einer wirtschaftlich stabilen Lage sei und mit nun 210 Mitgliedern vier Mitglieder mehr als im letzten Jahr hat.

Zu Gast bei der Jahreshauptversammlung war auch die Siedlergemeinschaft Heessen II, die mit den Handwerkerschützen zusammenarbeitet. „Gemeinsame Interessen müssen auch gemeinsam angegangen werden können. Daher gehen wir diesen Weg miteinander und füreinander“, so Niederheide.

Für Unruhe bei den Schützen sorgte die Berichterstattung der letzten Woche, dass bei der Jahreshauptversammlung der Bürgerschützen 1826 ein Angebot zur Fusion von Handwerker-Schützen und Bürgerschützen unterbreitet wurde. Der Vorsitzende des Handwerker-Schützenvereins, Markus Borgolte, dementierte dies jedoch vor der Versammlung. „Kein Vorsitzender verkauft seinen Verein, sondern eingetragene Vereine müssen über gemeinsame Wege nachdenken, damit die aufgebrachte Freizeit des Ehrenamts und die wirtschaftlichen und finanziellen Möglichkeiten effizient genutzt werden“, so Geschäftsführer Niederheide.

Statt einer Fusion gebe es daher das Angebot, sich gegenseitig zu helfen und zu unterstützen, um beide Vereine zu erhalten. „Das ist eine Kooperation, keine Fusion. Und auch aktuell gibt es schon eine Kooperation von Bürgerschützen und uns, da die Bürgerschützen beispielsweise unser Vereinsheim nutzen.“

Mit Blick auf das bevorstehende Programm sagt Niederheide: „Wir schauen mit großem Optimismus in die Zukunft.“ So wird am 30. April traditionell der Tanz in den Mai in der Heessener Sachsenhalle und am 30. Juni der Familientag mit Kinderschützenfest stattfinden. Vom 19. bis 22. Juli das diesjährige Schützenfest der Handwerker Schützen geplant. ▪ dc

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