HammGas vom Ausstieg aus Gasbohrvorhaben überrascht

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Im Bereich Berge/Lohauserholz wird nicht mehr nach Gas gebohrt.

Hamm - Bei der HammGas GmbH in Düsseldorf zeigte man sich erstaunt über den von den Stadtwerkegremien am Donnerstag beschlossenen Ausstieg aus dem gemeinsamen Gasbohrvorhaben auf Hammer Stadtgebiet.

Man nicht vorab unterrichtet worden, sagte Norman Edelmann von der mit der Öffentlichkeitsarbeit beauftragten Agentur vom Hoff. „Wir nehmen das Ganze überrascht zur Kenntnis.“ Die neue Ausgangslage wolle man mit den drei Gesellschaftern – PVG, Stadtwerke Hamm und Brunnenbaubetrieb Messmaker – beraten. 

In dem Kreis müsse über die Folgen gesprochen werden, die die von den Stadtwerken beschlossene Absage an die geplante zweite Aufsuchungsbohrung nach Erdgas (in Berge) nach sich ziehen, so Edelmann. Erst wenn klar sei, welche Konsequenzen gezogen werden, werde die HammGas öffentlich Stellung beziehen. 

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Unterdessen wurde bekannt, dass das Engagement bei der HammGas die Stadtwerke bis heute 1,9 Millionen Euro gekostet hat. Das bestätigte Stadtwerke-Geschäftsführer Jörg Hegemann auf WA-Anfrage. 

Weitere 300.000 Euro würden nach derzeitiger Prognose für den Rückbau der Bohrstelle Hebern 58 benötigt. Das sei der Anteil der Stadtwerke an den Folgekosten für die Aufsuchungsbohrung.

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