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Weihnachtscircus erfindet sich neu und kommt mit Superstar-Musik

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Von: Markus Hanneken

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dpa-Story - David Bowie
David Bowie steht sozusagen posthum Pate für das neue Programm des Hammer Weihnachtscircus‘. © Maurizio Gambarini/dpa-Zentralbild/dpa

Mit einem Knalleffekt meldet sich der „Hammer Weihnachtscircus“ zurück aus der Corona-Pause. Vom 22. bis 29. Dezember wird er in Hamm 12 Mal das brandneue Programm „China Girl“ aufführen. Alle Informationen zum Gastspiel hier.

Hamm - Vier Jahre in Folge begeisterte der „Hammer Weihnachtscircus auf dem Platz vor den Zentralhallen sein Publikum. Das fünfte verhinderte Ende 2020 Corona. Doch jetzt will es der Weihnachtscircus wieder wissen - an Bord hat er mehrere echte Überraschungen, darunter die weltberühmte Musik eines weltberühmten Sängers: David Bowie.

Die neue Show des Chinesischen Nationalcircus‘, die dem Weihnachtscircus zugrunde liegt, steht unter der Überschrift „China Girl - Das Acrobatical mit Musik von David Bowie“. Mit klassischem Manegenzirkus - oder gar mit lebenden Tieren - hat das von den etablierten „Show-Hasen“ Raoul Schoregge und Hermjo Klein produzierte Spektakel nichts zu tun, sondern vielmehr mit einem hochkarätigen Varieté-Theater. Heißt: Zur Musik des 2016 gestorbenen britischen Pop-Superstars erzählen Akrobaten, Clowns und Tänzer auf einer festen Bühne eine Geschichte über „Liebe, Sehnsucht und Hass - voller Spannung, Poesie und Humor“.

Weil das Konzept im üblichen Zirkuszelt nicht funktioniert, wird die Show diesmal in den Zentralhallen über die Bühne gehen. Tatsächlich wurde sie als Tourneetheater für feste Hallen, Theater und Säle konzipiert. Nur in Hamm gastiert die Show eine ganze Woche, überall sonst bleibt sie nur einen oder zwei Tage. Wie in Aschaffenburg und Osterode unmittelbar vor dem Gastspiel in Hamm oder in Münster und Soest in den Wochen danach. In Berlin wird die Truppe im April sogar das „Tempodrom“ bespielen.

Ein echtes „China Girl“ mit magischen Karten.
Ein echtes „China Girl“ mit magischen Karten. © Bernd Schaller

Weihnachtscircus mit David Bowie - das sind die Regeln:

Um ein solches Angebot auch in Zeiten erneut steigender Corona-Zahlen möglich zu machen, gilt (Stand heute) weitgehend das 2G-Prinzip: Alle erwachsenen Besucher (ab 18 Jahre) müssen also entweder (und nachweislich) komplett geimpft oder genesen sein. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 18 müssen einen aktuellen (höchstens 48 Stunden alten) negativen Corona-Test vorlegen - weil die Tests in Schulen wegen der Weihnachtsferien ausgesetzt sind, muss dieser selbstständig und gegebenenfalls kostenpflichtig organisiert werden. Kinder bis 6 Jahre benötigen keinen der Nachweise.

Der besondere Aufwand im Kombination mit dem hochkarätigen Angebot hat seinen Preis: Bis zu 67 Euro kosten die Karten für einen Besuch in Hamm regulär. Nach Kategorien und Alter gestaffelt geht es runter bis 15 Euro (Kinder bis 6 Jahre), Begleitpersonen von Behinderten mit entsprechendem Nachweis dürfen kostenlos mitkommen. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf auf der Internetseite www.hammer-weihnachtscircus.de/tickets, online über Eventim oder in den bekannten stationären Vorverkaufsststellen.

Voller Vorfreude, dass es endlich wieder los geht: das Ensemble von „China Girl“.
Voller Vorfreude, dass es endlich wieder los geht: das Ensemble von „China Girl“. © Bernd Schaller

Mögliche offene Fragen beantwortet der Veranstalter auf der Internetseite www.chinagirl-show.com, telefonisch unter 02507/987704 oder per Mail an info@chinesischer-nationalcircus.com. Infos über die einzelnen Acts finden Interessierte auf der Seite www.hammer-weihnachtscircus.de/show.

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