Sieben Wochen per Rad, Bus, Bahn oder zu Fuß

Hammer umrunden beim Autofasten mehr als zwei Mal die Welt

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Symbolbild

Hamm - Bei Jules Verne ging es in 80 Tagen um die Welt. Etwas mehr als 200 Hammer schafften das in sieben Wochen gleich zweieinhalb Mal. Dabei blieben sie allerdings - anders als die Romanhelden - in der Heimat. Sie nahmen am Autofasten teil. Sie schonten die Umwelt und sparten tonnenweise Kohlendioxid ein.

Über 200 Teilnehmer haben beim jüngsten Autofasten rund zweieinhalb Mal die Erde umrundet und dabei 14 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Die Organisatoren Claudia Kasten vom Forum für Umwelt und gerechte Entwicklung (FUgE) und Matthias Eichel (Evangelische Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen) berichteten am Wochenende stolz über die 101.208 Kilometer, die die Hammer in den sieben Wochen Fastenzeit statt mit dem Auto lieber mit dem Rad, per Bus und Bahn oder zu Fuß zurücklegten.

"Unglaubliche" 1.380 Kilometer habe ein einzelner Teilnehmer der Evangelischen Kirchengemeinde Mark-Westtünnen zurückgelegt, stellte Kasten fest und staunte. Auch Eichel war beeindruckt von diesem aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Der „Erdüberlastungstag“ in Deutschland sei bereits einen Tag zuvor erreicht, mahnte Eichel. „Somit verbrauchen die Deutschen ab sofort bereits mehr Ressourcen, als sich erneuern können.“ 

Es sei dringend Zeit, das eigene Verhalten zu ändern, forderte er. Bei seinen Zuhörern fand der Aufruf Gehör. Einige bekundeten direkt ihr Interesse für das „Stadtradeln“ in der Zeit vom 25. Mai bis 14. Juni, das der ADFC und Fuge unterstützen. Nähere Informationen: www.stadtradeln.de/hamm

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