Bombendrohung beim Hammer Summer? Kinder melden sich bei der Polizei

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Der Marktplatz war am Freitag zwischenzeitlich wegen einer vermeintlichen Bombendrohung gesperrt.

Hamm - Bei der Aufklärung der vermeintlichen Bombendrohung, die am Freitag, 3. Juni, für die Absage des Hammer Summers an der Pauluskirche mitursächlich war, ist die Hammer Polizei zumindest einen kleinen Schritt weiter. Zwei wichtige Zeugen meldeten sich.

Die beiden Kinder, die am Freitagnachmittag von zwei Jugendlichen die Weisung erhielten, sich von der Bühne zu entfernen, weil dort eine Bombe hochgehen werde, haben sich am Samstag bei der Polizei gemeldet. Es handelt sich um zwei zehn und elf Jahre alte Jungen aus Hamm. 

In Begleitung ihrer Eltern waren sie am Samstagvormittag auf der Wache erscheinen und hatten dort geschildert, was sie am Festivaltag erlebt, dort aber nur einer Streife des Kommunalen Ordnungsdienstes erzählt hatten. Die Ordnungsdienstler hatten daraufhin bekanntlich die Polizei verständigt, die Jungen aber ziehen lassen, ohne sich deren Namen zu notieren. 

"Es gibt keine Zweifel, dass die Angaben der Kinder stimmen", sagte Polizeisprecher Christopher Grauwinkel am Montag auf WA-Anfrage. Weitere Zeugen hätten sich inzwischen gemeldet, die das Gespräch der Kinder mit den beiden gesuchten Jugendlichen beobachtet hätten. Keiner dieser neuen Zeugen sei aber von den vermeintlichen Bombenlegern angesprochen worden. Bei der Suche nach den Jugendlichen gibt es keinen neuen Sachstand.

Nach Bekanntwerden der Bombendrohung war der Marktplatz zwischenzeitlich gesperrt worden. Durch die durch ein Gewitter verursachten Schäden an der Musiktechnik war der Zeitplan so weit verzögert, dass sich die Veranstalter zu einer Absage des beliebten Festival entschieden hatten. 

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