Planungs-Videos im Artikel

Meile: Stadtrat gibt grünes Licht für Pirates-Party-Projekt

+
Das Motiv zeigt die Planung von vorn (Südstraße). Links ist die Eisdiele zu sehen.

Hamm - Das Aufsehen erregende "Pirates"-Projekt hat einen weiteren wichtigen Haken erhalten. Mit ein bisschen Glück trägt die Meile ab Ende 2020 bereits ein völlig neues Gesicht.

Wie erhofft winkte der Stadtrat am Dienstagnachmittag den 2,8 Millionen Euro teuren Neubau von Meilenwirt Karsten Plass durch. Damit kann der Bebauungsplan nun entsprechend der ambitionierten Gesamtplanung namens "Black Rose" geändert werden. Grünes Licht für den Baustart gibt es damit allerdings noch nicht - davor stehen zum Beispiel noch mögliche Bürgeranhörungen, die Unterschrift unter dem Kaufvertrag, die Gewerberaumvermarktung sowie die offizielle Baugenehmigung.

"Endlich ist es vollbracht!", freut sich Plass auf Nachfrage von WA.de "riesig". Erstmals gebe es nun eine Grundlage für weitere Detailplanungen. Nicht zuletzt sei das "auch der Lohn der letzten fünf Jahre Planungen". Der umtriebige Meilenwirt sprach der Stadt ein dickes Lob aus für ihr Bekenntnis, den Standort Meile zu stärken.

Weitere Artikel zum Thema:

Musiktempel auf der "Meile": Das sind die Pläne für den Neubau

Pirates“ feiert 10. Geburtstag - Neubau lässt weiter auf sich warten

"Pirates"-Anbau: Warten auf das Piratenschiff

Plass plant rund um das bisherige Pirates einen modernen Vergnügungstempel. Auf einem unbebauten Grundstück an Süd- und Nassauerstraße soll bis Ende 2020 ein Gaststätten-Komplex mit Bars, Cafés, Clubs, Büros und Wohnungen entstehen. Geplant ist ein L-förmiges, dreistöckiges Gebäude neben und hinter dem denkmalgeschützten Altbau. Der Entwurf stammt vom Hammer Architekten Lothar Hinkelmann.

Konzept-Trailer im Video:

Für den „Pirates“-Altbau, der Plass nicht gehört, habe er ein Nachfolgekonzept namens „Road House“; dessen Umsetzung sei aber noch nicht sicher. Die Stellplätze auf dem Santa-Monica-Platz sind offenbar nicht betroffen.

Sorgen der Anwohner

Die Pirates-Pläne hatten nach ihrem Bekanntwerden vor allem in den sozialen Medien wie Facebook hohe Wellen geschlagen. Manche Anwohner zeigten sich zudem besorgt. Plass nimmt die Sorgen ernst, glaubt sie aber zerstreuen zu können.

Die Planung von hinten (Santa-Monica-Platz); im rechten Bereich beginnt das Krankenhaus.

Nach außen werde man künftig "nicht mehr viel von uns hören", glaubt Plass. Bei ihm starte der Betrieb ja meist erst spät abends, zudem sollen die Räumlichkeiten gut gedämmt werden. Der Betreiber der benachbarten Eisdiele freue sich sogar über die Standortaufwertung. Alles in allem spürt der Meilenwirt sehr viel Rückenwind für sein Projekt.

Karsten Plass ist voller Vorfreude.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare