Zukunft der Eishalle: Entscheidung steht bevor

Foto: Szkudlarek

HAMM - Die Zukunft der Hammer Eishalle entscheidet sich in diesen Tagen. Werner Nimmert, Sponsorensprecher des Eishockey-Oberligisten Lippe Hockey Hamm, will seinen angekündigten Rettungsplan bis Montag nächster Woche der Maxipark GmbH übergeben.

Nach der Prüfung dieses Businessplans durch Experten tagt am 20. Januar der Maxipark-Aufsichtsrat, die endgültige Entscheidung soll dann am 10. Februar der Rat der Stadt Hamm fällen.

Zwei Tage vor Weihnachten saßen Nimmert, Maxipark-Geschäftsführer Jörg Rogalla sowie einige Vertreter des Aufsichtsrates zusammen.

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„Das Interesse, die Eishalle zu erhalten, ist da, aber nicht um jeden Preis“, gibt Nimmert die Stimmungslage wieder. Ziel des Rettungsplans ist es, den städtischen Zuschussbedarf von 460. 000 Euro pro Jahr zu halbieren – durch konsequente Kostensenkung und der Einbringung von Eigenleistungen. Nimmert beziffert die Chancen für den Erhalt der Eishalle auf 50:50.

Eine Abstimmung mit Füßen beziehungsweise Kufen pro Eishalle ist allerdings seitens der Bevölkerung im Dezember ausgeblieben. „Ich hatte auf einen Ruck der Sportbegeisterten gehofft und mir mehr Besucher gewünscht“, sagte Rogalla auf WA-Anfrage.

Trotz der drohenden Schließung gab es nur ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Knapp 41. 000 Eisläufer waren 2014 in der Halle. Rechnet man die Besucher der Eishockeyspiele dazu, kommt man allerdings auf 55. 000 bis 60.000. - asc

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