Wachstumsexplosion

Hamm wuchert zu: Anwohner oft für Grünschnitt verantwortlich - Hundehalter ärgern sich über Stadt

Hamm: Wie kommt die Stadt beim Grünschnitt hinterher? Zugewucherter Dr.- Johannes-Kroker-Weg
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Wie kommt die Stadt beim Grünschnitt hinterher? Am zugewucherten Dr.- Johannes-Kroker-Weg wird es langsam eng.

In Hamm ist mancherorts wegen der förmlich explodierten Vegetation fast kein Durchkommen mehr. Die Stadt erklärt, woran das liegt. Hundehaltern ist derweil das Mäh-Intervall der Stadt auf Auslaufflächen ein Dorn im Auge.

Hamm - Das Grün wuchert an allen Ecken und Enden, und die Stadt scheint mit dem Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Wiesen kaum hinterherzukommen. Dabei, so heißt es aus dem Rathaus, seien für viele Zweige, die auf Bürgersteige ragen, die privaten Grundstückseigener zuständig. Bei den eigenen Flächen sei man dagegen auch kurzfristig „auf Stand“.

Aufgrund einer „Wachstumsexplosion“ durch das feuchtwarme Wetter könnten aber nicht alle Hecken im Stadtgebiet gleichzeitig geschnitten werden, sagte Stadtsprecher Lukas Huster. Zudem verzichte die Stadt seit einigen Jahren auf Unkrautvernichter – so dass in der Wachstumsphase mehr Grün zutage tritt.

Stinkende Überraschung: Hundekot durch Mäher auf der Wieser verteilt

Auf den Hammer Hundewiesen sorgt das schnell wachsende Gras Hundehaltern zufolge dafür, dass der Hundekot erst im hohen Gras verschwindet und dann beim Mähen in der Gegend verteilt wird – hier müsse das Gras kürzer gehalten werden, damit die Halter die Haufen sofort entfernen können.

Die Stadt mäht die Hundeauslaufflächen Huster zufolge im Vier-Wochen-Rhythmus. Man passe sich dabei dem Wuchs „innerhalb der Kapazitäten“ an: Aktuell werde schneller wieder gemäht, in anderen Phasen des Jahres dauere es dann wieder etwas länger. Es gebe in diesem Bereich vereinzelte Beschwerden; man versuche den Hinweisen auch entsprechend nachzukommen, könne aber das Intervall nicht kurzfristig beliebig verkürzen.

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