Musikalischer Anzeigenberater

Hammer Robert Semisch rappt als „Young Robbie“ über Frauen und Geld

Robert Semisch aus Hamm bringt unter seinem Künstlernamen „Young Robbie“ seit ein paar Jahren Rap-Songs heraus.
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Posen für die Kamera: Robert Semisch bringt unter seinem Künstlernamen „Young Robbie“ seit ein paar Jahren Rap-Songs heraus.

„Tagsüber Anzeigenberater und abends Gangster-Rapper“ – so könnte man Robert Semisch bei Konzerten ankündigen. WA-Redakteurin Svenja Jesse hat mit ihm über seine Musik gesprochen.

Der 24-Jährige aus Hamm hat Anfang 2020 als „Young Robbie“ seinen ersten Song „Highschool“ rausgebracht. 17 000 Mal wurde das Musikvideo auf YouTube abgespielt. Jetzt hat er seinen neuen Song „Cabriolet“ herausgebracht.

Wie kamst du zur Musik und warum Rap?
Angefangen hat es so mit 13 Jahren. Da hat Mama mir eine Gitarre zu Weihnachten geschenkt und meinte „Du spielst kein Fußball mehr, du brauchst eine neue Beschäftigung“. Dann war ich erst im Rock-Bereich und das hat sich dann immer weiterentwickelt. Über elektronische Musik bin ich dann in den Hip-Hop gekommen, dann in den Deutsch-Rap und da bin ich geblieben. Ich schaue zwischendurch in den Pop-Bereich rein. Aber Deutsch-Rap ist das, was ich geil finde im Moment.
Worum geht es in deinem neuen Song?
Ich wollte ein Gefühl vermitteln, nach dieser bekloppten Corona-Zeit, dass man den Sommer genießt. Sich einfach ins Auto oder Cabriolet setzt und die Côte d’Azur entlangfährt oder auch die Nordsee, ganz egal – und das Leben genießt.
Du arbeitest als Anzeigenberater beim WA. Wissen die Kollegen, dass du Musik machst?
Ja, und die feiern das auch, zumindest die meisten. Auch mein Chef weiß das. Wenn ich dann mal was verbocke, heißt es auch „Young Robbie, was machst du hier?“

Robert Semisch aus Hamm: „Young Robbie“ rappt über Frauen und Geld

In den Texten geht es viel um Frauen, Luxus und Geld. Woher nimmst du die Inspiration für deine Stücke?
Es ist natürlich nicht alles realistisch, was ich da sage. Ich sehe mich als Künstler. Und bin da in meinen Texten ja auch frei. Manchmal habe ich Bock über Frauen und Geld zu reden, manchmal über Natur, Wald oder sowas.
Willst du hauptberuflich Musik machen?
Klar wäre das irgendwann cool. Ich habe auch schon ein eigenes Label gegründet. Erst mal habe ich aber jetzt noch ein paar Songs in den Startlöchern und eine Mode-Kollektion wird es bald auch geben. Ich habe also viel geplant.

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