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Wohnungslose: Grüne fordern Höchstmaß an Transparenz

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Von: Frank Osiewacz

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Obdachlosigkeit
Ein wohnungsloser Mann wärmt sich an einer Tasse. © Sebastian Kahnert/ZB/dpa (Symbolbild)

Das Thema Wohnungslose treibt die Politik in Hamm weiter um. Die Grünen befürchten, dass weitere Schritte hinter verschlossenen Türen diskutiert und entschieden werden könnten.

Hamm - Ein Höchstmaß an Transparenz und parteiübergreifende Verhandlungen: Das fordert Karsten Weymann, Grünen-Ratsherr und Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses der Stadt Hamm, zum Thema Notunterkunft für Wohnungslose. Weymann will den Punkt im nächsten Koalitionsausschuss auf die Tagesordnung heben.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Baranski (SPD) hatte jüngst noch einmal die Wichtigkeit einer stadtnahen Unterkunft für Menschen ohne feste Bleibe betont. Dass sie kommen und die Einrichtung an der Dortmunder Straße ablösen soll, ist seit der neuen Koalition und spätestens mit der Fortschreibung des „Wohnungshilfenotfallkonzeptes“ im November 2021 klar.

„Die Diskussion, beispielsweise über den Standort, darf nicht hinter verschlossenen Türen geführt werden“, sagt Weymann. „Das Thema ist von großer Tragweite und erfordert einen breiten Konsens. Für parteipolitische Profilierungsspiele ist es vollkommen ungeeignet.“

Weymann gibt zu bedenken, dass auch ein neuer Standort für die Tafel gefunden werden müsse und bringt das Stichwort „Sozialhaus“ mit mehreren Abteilungen ins Gespräch. Nicht zuletzt darüber, ob ein Neubau errichtet oder eine Bestandsimmobilie ins Auge gefasst werden soll, müsse offen und vernünftig kommuniziert werden.

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