Zeitplan für neues Baugebiet im Regenwasser versickert

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Hamm-Süden - Im Baugebiet „Auf dem Beisenkamp“ geht es nicht so schnell voran, wie von den Bauherren erhofft. Entwässerung und Baustraßen für den zweiten Bauabschnitt sollten eigentlich im Mai fertig sein. Schuld sind der Regen und ein kleiner Vogel.

Aufgrund anhaltender, überdurchschnittlich starker Regenfälle im gesamten Winter habe sich die Fertigstellung der Erschließungsanlagen in Teilbereichen des Baugebietes verzögert, sagte Verkaufsleiter Axel Schümers von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) auf WA-Anfrage. Die starken Regenfälle hätten zu hohen Wassergehalten in den Böden geführt, die unter anderem eine Bodenverdichtung und den Bau von Straßen nicht zugelassen hätten.

Die Erschließung werde nun „planmäßig im Sommer dieses Jahres“, die Vermarktung des gesamten Areals im Frühjahr 2019 fertig abgeschlossen sein.

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Bauherren müssen allerdings nicht nur wegen Verzögerungen beim Straßenbau mit ihren Aktivitäten warten. Bei einigen Grundstücken drosselt der Kiebitz das Bautempo. Zwischen dem ersten und dem zweiten Bauabschnitt haben sich offenbar zwei Brutpaare niedergelassen. „Vanellus vanellus“, so der lateinisches Name des Vogels gehört zu den bedrohten Arten und darf bei der Brut nicht gestört werden.

Für die geschützten Tiere war eigens eine Ersatzfläche am ehemaligen Munitionsdepot in Heessen angelegt worden. Dass sie jetzt wieder an der Eschenallee brüten, bestätigt die Stadt. Die „angebliche Brut“ führe aber zu keinen Verzögerungen bei den Erschließungsarbeiten, teilte Schümers mit.

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