Vorfreude bei Akteuren

Festival für junge Leute: Das bietet United Hamm 2.0

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Bei den Akteuren (hier ein Teil von ihnen) wächst die Vorfreude auf die zweite Ausgabe von "United Hamm".

Hamm – Schon die erste Auflage von "United Hamm" vor einem war ein echter Erfolg. Die würden die vielen Akteure in diesem Jahr gern noch toppen. Die Vorfreude ist jedenfalls schon groß

„Im vergangenen Jahr bin ich aufgetreten. Weil mir das Festival gut gefällt, wollte ich diesmal mehr mitwirken.“ So wie Rapper „Freezy“ geht es offenbar vielen, die seit Monaten an der zweiten Auflage von „United Hamm“ mitwirken. Irgendwo zwischen 20 und 40 Akteuren liegt der Stamm derjenigen, die sich regelmäßig in „La Maison“ im Luther-Viertel treffen. Ihr großes Ziel: der 1. Juni, an dem das Viertel zum interkulturellen Treffpunkt für junge und jung gebliebene Menschen wird.

Der Name „Hamm United“ ist Programm, denn das Fest ist als Fest der Kulturen und der Toleranz angelegt. Die Erstauflage 2018 war bereits ein Ereignis der Superlative im Quartier, nun wird das Fest in Angebot und Vielfalt noch einmal wachsen.

"...wie junge Leute heute aufwachsen"

„Das Fest ist ein Spiegelbild dessen, wie junge Leute heute aufwachsen und was sie sich wünschen“, sagt Werner Reumke vom Förderverein des Martin-Luther-Viertels, der den Tag in Planung und Ablauf unterstützt. Vereine, Organisationen und Institutionen in Hamm werden sich am 1. Juni im Viertel mit zeitgemäßen, zukunfts- und umweltorientierten sowie jugendgerechten Themen präsentieren.

Die Palette reicht von fairer Kleidung, einer Kleidertauschparty, einem Nähworkshop, Gestaltungs-, Sport- und Kinderspielangeboten über landesspezifische Kulturangebote bis zu einem reichhaltigen internationalen Imbissangebot.

Weil das Grundgesetz 70 Jahre alt wird, gibt es außerdem eine „Werkstatt für Demonstrationen“, in der Transparente entworfen, Sprechchöre geübt und Themen entwickelt werden können.

Erste Auflage von " United Hamm " im Lutherviertel

Alle Beteiligten sind ehrenamtlich dabei

Während des Tages sind die Martin-Luther-Straße, Westhofenstraße, der Südenwall und die Nassauer Straße gesperrt. Das ist ein logistischer Beitrag der Stadt, die das Festival mit Sachleistungen im fünfstelligen Bereich unterstützt. Ansonsten arbeiten alle Beteiligten ehrenamtlich mit.

Die Musiker spielen ohne Gage und aus Überzeugung. Gleiches gilt für die weiteren Akteure.

„Das Besondere an diesem Fest ist auch, dass es ohne Geld funktioniert“, sagt Werner Reumke. Wer als Verein, Institution oder Schule noch mitmachen möchte, meldet sich unter Telefon 24989.

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