Füttern von Nutrias im Kurpark fördert Ausbreitung

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Rebekka Thomsen, aus Schleswig-Holstein zu Gast, füttert die Nutrias im Kurpark.

Hamm - Nicht nur für Kinder sind die Nutrias im Hammer Kurpark eine Attraktion. Menschenscheu sind die Nagetiere offensichtlich nicht und fressen Parkbesuchern, die den Tieren etwas Gutes tun wollen, förmlich aus der Hand. Aber dürfen die auch Biberratten genannten Nutrias überhaupt gefüttert werden?

„Eigentlich gilt für die Nutrias das gleiche wie für Enten: Es ist nicht erlaubt“, sagt Stadtsprecher Tobias Köbberling. Das Futter könne Ratten anlocken, Gewässer könnten umkippen, wenn zuviel Essen hineingeworfen wird. Vor allem aber könnten sich die ursprünglich aus Südamerika stammenden Nutrias weiter ausbreiten, und das könne zu Schäden führen.

„Es gibt viele Leute, die sie für etwas Besonderes halten und glauben, dass sie unter Schutz stehen“, so Köbberling. Im Gegenteil. „Sie breiten sich sehr rasant aus.“ Ein Bußgeld müssen Fütterer jedoch nicht fürchten. „Wir würden darauf hinweisen, dass es nicht erlaubt ist und es dabei erstmal belassen“, so der Stadtsprecher.

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