Hammer Kultkneipe ist "wieder da"

Ab Donnerstag wird die "Enge Weste" wieder mit Leben gefüllt

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Susanne Reuter und Klaus Nettelmann-Zühlke eröffnen eine aufwendig renovierte „Enge Weste“.

Hamm - Die neue Handschrift in der Hammer Traditionskneipe „Enge Weste“ ist klar erkennbar: Am Donnerstag um 17 Uhr eröffnen Klaus Nettelmann-Zühlke und seine Lebenspartnerin Susanne Reuter die Gastronomie an der Sternstraße 1 neu. Der Betrieb existiert seit 1957.

Das Paar hat viel Energie, Zeit, Herzblut, Ideen und auch Bares in die Wiederbelebung der Kult-Kneipe gesteckt. Und – abgesehen von den unverkennbaren Räumlichkeiten – sofort Wiedererkennungswert geschaffen. Eine weinrote Weste zieht sich als Logo durch: Als Außenreklame, auf Bierdeckeln, Gläsern, Tischleuchten, Streichholzschachteln und Visitenkarten. Die Wände sind in dem gleichen Rot gestrichen.

"Hammer Stößchen" im Pinnchenformat

Nettelmann-Zühlke, Reuter und ihre vielen Helfer hatten seit Anfang Januar jede Menge Arbeit vor der Brust, um die Kneipe nach ihren Vorstellungen einzurichten. Jetzt fließen sechs Sorten Bier aus dem komplett renovierten Bierkeller über neue Leitungen und eine neue Schankanklage vom Fass ins Glas. Mit dem „Hammer Stößchen“, einem naturtrüben Kellerbier im 0,1-Liter-Format, hat das Paar nach eigenen Angaben ein Alleinstellungsmerkmal in der Stadt. Zudem haben Gäste die Wahl aus Wein-, Whiskey- und Grappakarten.

Vieles wurde modernisiert

Das markante Holz-Interieur ist sorgsam überarbeitet worden, ebenso der Bereich hinter der Theke und die Bestuhlung. Über ein ausgeklügeltes Soundsystem lässt sich die Musik wunschgemäß steuern. Auch die Toilettenanlage im Keller wurde modernisiert.

Nettelmann-Zühlke, der früher selbst Stammgast in der „Engen Weste“ war, möchte mit neuer Gemütlichkeit das alte Stammpublikum wiedergewinnen. Gespielt wird Musik der 1960er bis 90er Jahre. Auch Autorenlesungen und Kabarettveranstaltungen solle es geben, kündigt Susanne Reuter an.

 

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