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320 Tonnen am Haken: Riesenrohre jetzt im Wasser

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Hamm - Die fünf Rohre für den neuen Ahseflussdüker sind am Montag von zwei 600-Tonnen-Kränen zu Wasser gelassen worden. Sie lagen die Nacht auf dem Datteln-Hamm-Kanal vertäut und werden am Dienstag eingeschwommen.

Es war die bislang auffälligste Aktion beim Neubau des Dükers, der die Ahse unter dem Kanal hindurch in die Lippe führt. Die 95 Meter langen Rohre waren in Einzelteilen nach Hamm gebracht und am Kanalufer zusammengeschweißt worden. Schwimmbagger hatten im Kanalbett eine Baugrube ausgehoben, in der die Rohre nun versenkt werden.

Raupenkräne heben Rohre für den Ahsedüker in den Datteln-Hamm-Kanal

Um die pro Stück rund 320 Tonnen schweren Elemente ins Wasser zu bewegen, waren zwei Raupenkräne aufgebaut worden. Die Kräne waren bis in die Nacht hinein im Einsatz, um die Rohe auf dem Bauplatz anzuheben und zum Ufer zu fahren. Dreieinhalb bis vier Stunden habe jede Runde gedauert, sagte Ralf Bruns von der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes.

Das aufwändige Einschwimmen der Stahlrohre hat am Dienstagmorgen begonnen.

Für interessierte Zuschauer gibt es eine Aussichtsplattform an der Adenauerallee, östlich der bisherigen Ahsemündung.

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