Nach der Fusion mit Karstadt

Stellenabbau bei Kaufhof startet - Bangen am Standort Hamm

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Hamm – Der Bestand der Hammer Kaufhof-Filiale scheint gesichert, doch für die 47 Mitarbeiter geht es in den kommenden Wochen darum, wer das Unternehmen verlassen muss.

Bundesweit müssen bis zu 1300 Beschäftigte gehen, hatten Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat jüngst ausgehandelt. Wieviele Mitarbeiter in Hamm betroffen sind, steht noch nicht fest. Seit Dienstag wird in den Filialen geprüft, wieviel Personal noch benötigt wird. Man habe die Unterlagen erhalten und müsse sich jetzt erst einmal einen Überblick erarbeiten, hieß es beim Hammer Betriebsrat und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi).

Anfang Juni soll ein Konzept für einen Sozialplan stehen, bis zum 15. Juli das Verfahren abgeschlossen sein.

Schwierig sei die Situation nicht zuletzt, weil bei Kaufhof die Strukturen des Fusionspartners Karstadt eingeführt werden sollten, heißt es bei Verdi. Dort unterscheide man zwischen besser bezahltem Verkaufs- und Kassenpersonal einerseits und schlechter bezahlten Wareneinräumern andererseits.

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Kaufhof seit 1972 in Hamm

Die Karstadt-Warenhausgruppe hatte das bereits im Januar angekündigt, allerdings keine Angaben zu Gehaltsunterschieden gemacht. Karstadt hatte damals für Kaufhof auch den Austritt auf dem Flächentarifvertrag angekündigt; anders sei das Unternehmen nicht zu retten.

Der Kaufhof an der Bahnhofstraße besteht seit 1972. Nach der Schließung von „Ter Veen“ wird Kaufhof das letzte Warenhaus in Hamm sein.

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