Hafenstraße soll wachsen - Stadt will Kreuzung umbauen

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Die Kreuzung Hafen-, Radbod-, Römerstraße soll ausgebaut werden.

Hamm-Westen – Um mehr Platz auf der Hafenstraße zu bekommen, würde die Stadt Hamm gern die Kreuzung zur Radbod- und Römerstraße ausbauen.

Die Kanaltrasse ist der schnellste Weg von der Innenstadt zur Autobahn A1. Seit die Verbindung aus Hafen- und Johannes-Rau-Straße vor zehn Jahren in Betrieb ging, sind nach Stadtangaben auf der Dortmunder Straße 30 Prozent weniger Fahrzeuge unterwegs, auf der Wilhelmstraße sind es minus 20 Prozent.

Um noch mehr Fahrzeuge auf die direkte Route zu schicken, plant die Stadt einen Kreuzungsausbau im Hammer Westen. Es geht um die Kreuzung von Hafen-, Radbod- und Römerstraße. Während die Kanaltrasse von der A1 bis in den Hammer Westen problemlos zu passieren ist, stauen die Lastwagen sich vor dieser Kreuzung.

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Auf Radbod- und Römerstraße werde nun einmal viel Nord-Süd-Verkehr abgewickelt, sagt Carsten Gniot, Leiter der Verkehrsabteilung im Stadtplanungsamt. Seine Abteilung untersucht deshalb, ob eine vierspurige Verkehrsführung im Kreuzungsbereich helfen könnte. Gniots Idee: Mehr Spuren könnten den Autoverkehr dort schneller abfließen lassen, die Ampelphasen könnten entsprechend geändert werden – die Hafenstraße bekäme so mehr „Grün“ als heute.

Noch handelt es sich allerdings um Planspiele.

Notwendig seien größere Baumaßnahmen, so Gniot, den genauen Umfang müsse man noch feststellen. Erst dann könne man dem Rat eine Variante zur Entscheidung vorlegen. Erneuerungsbedarf gibt es Gniot zufolge auch an der Hafenstraße zwischen der auszubauenden Kreuzung und der Bahnunterführung. Einige Bäume habe man jüngst neu gepflanzt; notwendig sei zudem ein neuer Rad- und Gehweg. Hier gebe es bisher aber nur Überlegungen.

Und dann ist da noch der geplante Neubau der Bahnbrücke. Für den ist zwar die Deutsche Bahn AG zuständig; die Stadt würde sich aber an der Planung beteiligen, um ihre Vorstellungen umsetzen zu können. Es sei zu überlegen, ob Durchfahrten für Autos und Radfahrer verbreitert oder anders gestaltet werden sollten, sagt Gniot.

Für Änderungswünsche müsse die Stadt die Bahn allerdings bezahlen. Einen Termin für den als notwendig erachteten Neubau der Brücke habe die Bahn bislang aber nicht genannt.

Grundsätzlich sollen an der Hafenstraße auch zusätzliche Lkw-Stellplätze entstehen. Ein Konzept wolle die SRH-Hochschule in Form einer Parkraumuntersuchung vorlegen. Die Studierenden eines Logistik-Lehrstuhls wollen demzufolge herausfinden, wo Lastwagen aus welchem Grund abgestellt sind.

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