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Spätes Finale eines Großbrands: WDI reißt zerstörte Hallen ab

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Von: Jörn Funke

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Mit schwerem Gerät sind die Fachleute auf dem Gelände unterwegs.
Mit schwerem Gerät sind die Fachleute auf dem Gelände unterwegs. © Andreas Rother

Die Westfälische Drahtindustrie (WDI) schließt in Hamm endgültig mit den Folgen des Großbrandes vom Ostermontag 2019 ab.

Hamm - Die Hallen der vor mehr als drei Jahren zerstörten Beizanlage der WDI werden abgerissen. Seit gut vier Wochen arbeiten sich die Bagger bereits durch den Komplex zwischen Wilhelm- und Otto-Brenner-Straße. Das Unternehmen hatte die zerstörte Altanlage 2021 durch einen Neubau auf dem südlichen Werksgelände ersetzt.

Den aktuellen Abriss begründete WDI-Chefin Katja Pampus mit Gefahren, die von den leerstehenden Hallen ausgehen und mit den aktuell hohen Schrottpreisen. Abgerissen werden außerdem Anbauten des historischen Verwaltungsgebäudes an der Wilhelmstraße.

Das 1912 errichtet und 1948 wiederaufgebaute Gebäude selbst wird aktuell saniert und mit einer Solaranlagen auf dem Dach versehen.

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