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Security soll Besucher der Bücherei weiter schützen

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Von: Frank Osiewacz

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© Wiemer

Hamm - Die Stadt Hamm wird den Sicherheitsdienst in der Zentralbibliothek für mehrere Jahre ausschreiben. Der Vorgang ist Teil des Gesamtkonzepts Bahnhofsumfeld.

Die Stadt setzt seit Anfang März des vergangenen Jahres einen externen Sicherheitsdienst in der Bibliothek ein, weil Mitglieder einer Gruppe von bis zu 20 Jugendlichen und jungen Erwachsenen wiederholt Besucher und Personal angepöbelt hatten. „Seit der Sicherheitsdienst vor Ort ist, hat sich die Situation entspannt“, sagte Marc Berendes vom Oberbürgermeisterbüro. „Es ist wichtig, den Besuchern und dem Personal dauerhaft ein Sicherheitsgefühl zu vermitteln. Wenn wir Verweildauer und Aufenthaltsqualität haben wollen, müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“

Im Dezember 2016 begann der Spuk in der Zentralbibliothek, der in der Folgezeit bislang ungekannte Dimensionen in der Bildungseinrichtung annahm und in Pöbeleien, Provokationen und Verunsicherung von Personal und Kunden gipfelte. Sogar die Toiletten wurden blockiert, so dass sich ältere Menschen dort nicht mehr hin trauten. Hausverbote, die der Kommunale Ordnungsdienst aussprach, wurden ignoriert.

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Seit dem 13. März, dem Dienstantritt einer Sicherheitskraft, ist wieder Ruhe eingekehrt. „Die Präsenz und Ansprache des Mitarbeiters haben sich positiv ausgewirkt“, so Berendes.

Damals hatte die Stadt offengelassen, wie lange der Dienst bestellt wird. Nun geht die Verwaltung auf Nummer sicher, um einem Rückfall entgegenzuwirken. Die Ausschreibung ist Geschäft der laufenden Verwaltung. Ein politischer Beschluss ist dafür nicht erforderlich.

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