Mit Grillplätzen soll Ebert-Park aufgewertet werden

+
Der Friedrich-Ebert-Park fristet zurzeit ein stiefmütterliches Dasein. Das soll sich bald ändern im Rahmen des integrierten Handlungskonzepts Hamm-Weststadt mit einer geplanten Nord-Süd-Grünverbindung.

Hamm-Westen - Das dürfte manchem Besucher des Friedrich-Ebert-Parks ganz nach dem Geschmack sein: Der Park könnte eine öffentliche Grillfläche bekommen. Damit reagiert die Stadt Hamm auf einen Prüfauftrag, den die Ratsgruppe Pro Hamm in die Bezirksvertretung Hamm-Mitte eingebracht hat.

Lesen Sie auch:

Ausprobiert: So wird die Bierdose zum Mini-Grill

Umfrage: Wo würden Sie sich weitere Grillplätze wünschen?

Grillen verboten: In Hamm muss jede "Wurst" Bußgeld zahlen

„Die Anregung, dort auch Grillplätze zu errichten, wird aufgenommen und im weiteren Planungsprozess geprüft“, teilt die Verwaltung in ihrer Stellungnahme mit. Pro Hamm hatte in einem Antrag die Einrichtung von weiteren Grillflächen in der Stadt Hamm gefordert. Weitere Grillflächen seien dringend notwendig, weil der Lippepark die Besuchermassen nicht mehr aufnehmen könne. „Wir erleben derzeit eine starke Besucherkonzentration auf der beliebten Freizeitanlage im Stadtbezirk Herringen. Die Kehrseite der Medaille dieser Entwicklung ist, dass die Infrastruktur des Lippeparks die Besuchermassen nicht mehr bewältigen kann“, bemerkt Nihat Altun, Bezirksvertreter der Wählergruppe in der Bezirksvertretung Mitte und Mitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr. 

Der Friedrich-Ebert-Park führe ein stiefmütterliches Dasein und habe in den vergangenen zehn Jahren deutlich an Attraktivität verloren, „gerade, wenn man die Anlage im direkten Vergleich zum Selbachpark und dem Lippepark betrachtet“, so Altun. Der Friedrich-Ebert-Park müsse stärker auf die politische Agenda der Stadtentwicklung gesetzt werden mit der Zielsetzung, die Aufenthaltsqualität im Park zu steigern.

Mehr Aufenthaltsqualität für "grüne Oase" des Westens 

Die Wählergruppe Pro Hamm hält die Schaffung von öffentlich zugänglichen Grillplätzen im Friedrich-Ebert-Park für ein wirksames Instrument, um die Aufenthaltsqualität in der „grünen Oase“ im Hammer Westen zu steigern und einem erzwungenen Abwandern von ortsansässigen Vereinen entgegenzuwirken und dementsprechend verstärkt Aktivitäten im Friedrich-Ebert-Park anzubieten.

Planungsauftrag noch in diesem Jahr

Auch die Verwaltung erkennt das große Potenzial des Friedrich-Ebert-Parks für den Hammer Westen. Die Bedeutung dieses Parks und seine weitere Qualifizierung seien bereits in der städtebaulichen Rahmenplanung Hamm Weststadt 2030 dargestellt und seien in das integrierte Handlungskonzept Hamm-Weststadt aufgenommen. „Er wird gemeinsam mit der Nord-Süd-Grünverbindung und den angrenzenden Spielflächen im Hammer Westen im Rahmen des Programms Soziale Stadt, Hamm-Weststadt, einer Betrachtung unterzogen“, heißt es in der Stellungnahme. In diesem Zusammenhang sollen auch öffentliche Grillflächen auf den Prüfstand kommen.

Die Verwaltung strebt an, 2018 noch einen entsprechenden Planungsauftrag zu vergeben, um anschließend weitere Förderanträge für die weitere Qualifizierung einreichen zu können.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare