Festnahme in der Nähe des Bahnhofs

Mann in Hamm wegen Menschenhandel verhaftet

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Hamm/Bad Salzuflen – Der Hammer Polizei ist ein mutmaßlicher Menschenhändler ins Netz gegangen.

Am Donnerstag gegen 11 Uhr wurde ein 42-jähriger Mann auf der Neuen Bahnhofstraße im Rahmen einer routinemäßigen Verkehrskontrolle aufgegriffen. Bei der Überprüfung der Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann aus Bad Salzuflen ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Detmold wegen Menschenhandels vorlag.

Der georgische Staatsbürger soll demnach versucht haben, eine zum Tatzeitpunkt 26-jährige Bulgarin mit Gewalt in die Prostitution zu zwingen. Er soll mehrfach auf die Frau eingeschlagen und sie mit einem Messer bedroht haben, bevor er sie über Nacht in einer Wohnung einsperrte. Am nächsten Morgen gelang der Frau die Flucht.

Tat schon im Dezember 2017

Die Tat hat sich nach Angaben von Oberstaatsanwalt Ralf Vetter bereits im Dezember 2017 ereignet. Der Untersuchungshaftbefehl, den die Hammer Beamten nun vollstreckten, wurde allerdings erst am 13. Februar dieses Jahres beantragt.

Der 42-Jährige wurde zunächst ins Polizeigewahrsam gebracht.

Über Verstrickungen in das hiesige Rotlicht-Milieu, den Grund und die Länge seines Aufenthalts in Hamm und mögliche einschlägige Vorstrafen oder andere Vorfälle ähnlicher Art ist nichts bekannt.

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