Papst segnet Hammer Ehepaar

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Heike und Franz Beckschäfer reisten für ein Treffen mit Franziskus nach Rom.

Hamm - Es war eine bewegende Begegnung. „Ich hab ziemlich Respekt davor gehabt“, sagt Heike Beckschäfer, „ich war wirklich aufgeregt.“ Zusammen mit ihrem Mann Franz erlebte sie das, was sich wohl viele wünschen: Papst Franziskus hielt ihre Hand und war im wahrsten Sinne des Wortes greifbar.

Die Hammer Eheleute hatten bei einer Privataudienz am 21. März in Rom die Möglichkeit, mit dem Heiligen Vater persönlich zu sprechen. Durch Kontakte zur Deutschen Botschaft in Rom saßen Beckschäfers zunächst bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz in der ersten Reihe, anschließend kam Papst Franziskus zu einer Privataudienz näher.

„Als der Papst zu uns kam, hatte ich Glück, dass mein Mann vor mir stand“, erinnert sich Heike Beckschäfer, „er gab zuerst Franz die Hand, so hatte ich Zeit kurz Luft zu holen.“ Franz Beckschäfer ist der katholischen Kirche eng verbunden. Seine Frau konvertierte ihm und ihren Kindern zuliebe, wollte aber auch selbst in der katholischen Kirche heimisch werden. Das persönliche Gespräch mit dem Papst war für das Hammer Ehepaar ein ergreifender Moment.

So war die Papstaudienz des List-Kollegs

Sie erklärten Papst Franziskus, sie kämen aus Deutschland, seien bereits seit 30 Jahren verheiratet und dass Heike zur katholischen Kirche konvertiert sei. „Dann hat er uns gesegnet und gesagt, dass er für uns betet, wir aber auch für ihn beten sollen, er hätte es nötig“, erzählt Heike Beckschäfer. Sie stockt hin und wieder, als würde sie diesen Moment noch einmal erleben. Nach dem Gespräch ließ das Ehepaar das Erlebte erst mal sacken.

„Wir haben eine Stunde später unsere Kinder angerufen. Mein Sohn sagte nur, ich würde mich anders anhören, hätte eine ganz andere Stimme“, erinnert sich Heike Beckschäfer. Das Ehepaar war eigens für die Privataudienz nach Rom gereist. Unglaublich, bewegend, beeindruckend – das Ehepaar versucht immer wieder, die Nähe zum Papst zu beschreiben, aber kein Wort scheint dem gerecht zu werden. Hinterher liefen beiden die Tränen über das Gesicht, erzählt Heike Beckschäfer. Das zeigt wohl am besten, was dieser Tag ihnen bedeutet.

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