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Nordringpark: Aus hässlichem Entlein wird schöner Schwan

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Von: Markus Hanneken

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Der Nordringpark wird aufgehübscht.
Der Nordringpark wird aufgehübscht: Die Nord-Süd-Achse ist schon gut erkennbar. Hinten im Bild liegt der Datteln-Hamm-Kanal. © Reiner Mroß

Lange gammelte der Nordringpark in Hamm mehr oder weniger vor sich hin. Binnen weniger Monate wird er derzeit zu einem Schmuckstück aufgewertet. Wir haben nachgefragt, wie weit die Bauarbeiten inzwischen sind.

Hamm – Die Stadt zeigt sich mit dem Fortgang der Bauarbeiten im Nordringpark vor Beginn der kurzen Pause zum Jahreswechsel zufrieden. Vorrangig wird dort eine attraktive Querung zwischen der Innenstadt und der künftigen Kanalkante samt Wassersportzentrum angelegt, doch auch das über viele Jahre vernachlässigte Umfeld wird kräftig aufgehübscht.

Die weltweit spürbaren Lieferprobleme gingen auch an dieser Baustelle nicht spurlos vorbei, sie konnten jedoch durch flexibles Umplanen soweit wett gemacht werden, dass der ursprünglich gesetzte Zeitplan nicht ins Mark getroffen wurde. Zwar würden gewisse Arbeiten witterungsbedingt erst im kommenden Jahr erledigt – zum Beispiel sei der Einbau des Fallschutzbelages nur bei nur bei stabilen 8 Grad oder oder mehr möglich. Doch werde die Freigabe des Areals „bei reibungslosem weiteren Verlauf im Lauf des Frühjahrs 2022 erfolgen“, sagt Stadtsprecher Lukas Huster auf Nachfrage.

Bauarbeiten im Nordringpark: Viele Teilprojekte fertig

Anfang des neuen Jahres sollen vorrangig die Zugangsrampen im Bereich Nordenwall/Adenauerallee errichtet werden. Um die Mittelachse fertigstellen zu können, sollen dann parallel die Spielgeräte weiter eingebaut werden.

In den vergangenen Wochen konnten die Bauarbeiter eine Vielzahl an Teilprojekten angehen oder sogar fertigstellen, so Huster. Zum Beispiel diese:

Bauarbeiten im Nordringpark: Bald sicherer über die Straße

Die Gesamtmaßnahme im Nordringpark wird rund 2,1 Millionen Euro kosten, 1,6 Millionen davon werden über Fördergelder abgedeckt.

Im Anschluss an diese Maßnahme soll für die weitere Verbindung zum Wassersportzentrum der gewöhnlich stark befahrene Nordring eine sicherere Querung erhalten. Die erlaubte Geschwindigkeit in diesem Bereich soll dazu auf 30 km/h reduziert werden.

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