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"Night of the Pirates" - vier Bands und Familientreffen des "Piratengesindels" 

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Hamm - Nicht auf hoher See, dafür aber passenderweise im „Pirates“ auf der Südstraße tummelten sich am Samstagabend hunderte Piraten – natürlich in traditionellen Klamotten, großen Hüten und meist auch mit Augenklappe. Bei der dritten Auflage der „Night of the Pirates“ ging es um weitaus mehr als nur ein Konzert mit vier Bands.

Denn einerseits war es ein Szenetreff des sogenannten Piratengesindels, wie sie sich selbst bezeichnen, und andererseits ein Fantreffen der Hauptband des Abends „Ye Banished Privateers“. 

Kein Wunder also, dass viele der Piraten – egal ob männlich oder weiblich –, schon am Freitag nach Hamm kamen und teilweise hier zelteten. Am späten Nachmittag ging es dann im Piratendress zum „Pirates“ auf die Südstraße.

Piraten sind "wie eine zweite Familie"

Gute Stimmung herrschte schon vor dem Auftritt der ersten Band, schließlich kennen sich viele der Piratenfans. „Das ist wie eine zweite Familie“, sagte der Lippstädter Daniel Bewernick. Klar, dass von jung bis alt auch alles dabei war. Manch einer war sogar extra aus den Niederlanden, Belgien oder der Schweiz nach Hamm gekommen.

Night of the Pirates 3 im Pirates auf der Meile in Hamm

Als „Sunfire“ aus den Niederlanden dann auftraten und mit typischen Klängen für Stimmung sorgten, tanzten die Besucher ausgelassen, man unterhielt sich und hatte einfach Spaß. „Wir feiern uns selbst“, meinte Daniel Bewernick mit einem Lächeln. 

Warum er und die vielen anderen Besucher so gerne in die Rolle des Piraten schlüpfen? „Als Kind möchte jeder Pirat sein“, sagte er mit einem Lächeln. Dabei gehe es um Freiheit und die Vorstellung, andere Welten zu bereisen.

Band reißt das Publikum mit Piratenrock und Folk-Musik mit

Nach der Band „Puch’n’Judy“ trat dann auch der Hauptact des Abends auf, die schwedische Gruppe „Ye Banished Privateers“, die auch schon beim berühmten „Wacken Open Air“ aufgetreten sind und übrigens auch schon bei der Premiere der „Night oft he Pirates“ in Hamm im Jahr 2017 auf der Bühne standen. Mit Piratenrock und Folk-Musik riss die zehnköpfige Gruppe das Publikum mit, viele sangen mit, getanzt wurde natürlich auch. 

Ganz zum Schluss trat dann die Gruppe „Vollbard“ auf. Spannend war das Fest aber übrigens nicht nur für Piratenfans. Auch viele Interessierte mischten sich unter das Piratengesindel. „So viele Piraten habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen“, meinte eine Besucherin mit einem Lächeln. Spaß habe ihr der Anblick aber genauso bereitet wie das Fest an sich.

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