Bereich Werler Straße/Richard-Wagner-Straße

Ampel an Kreuzung im Hammer Süden bleibt nach Unfall tot

+
Blick auf die Ampelkreuzung und den zerstörten Schaltkasten.

[Update] Hamm-Süden - Nach dem Unfall eines unbekannten Autofahrers fällt die Ampelanlage an der Kreuzung von Werler Straße und Richard-Wagner-Straße mindestens eine Woche komplett aus. Das ist aber nicht das einzige Folgeproblem.

Kurz vor der Einmündung zur Werler Straße war der Autofahrer am Dienstag gegen 6.30 Uhr oder früher von der Fahrbahn abgekommen und über eine Verkehrsinsel gefahren. Dabei beschädigte er zunächst ein Verkehrsschild; anschließend fuhr er gegen einen Ampelschaltkasten, der durch den Aufprall völlig zerstört wurde. Das teilte die Polizei mit. Die Ampel an der Einmündung Richard-Wagner-Straße und Werler Straße fiel dadurch aus. Die Verkehrsteilnehmer sind nun aufgefordert, die normale Beschilderung zu befolgen.

Der Sachschaden werde "im schlechtesten Fall" bei etwa 40.000 Euro liegen, sagte Stadtsprecher Tobias Köbberling auf WA.de-Nachfrage. Das zerstörte Siemens-Steuergerät versorge die Anlage nicht nur mir Strom - das mache die Angelegenheit sehr kompliziert. Der Hersteller habe sich bei einer Sondierung aus Kosten- und logistischen Gründen gegen das Aufstellen eines Provisoriums und für ein Ersatzgerät entschieden. Dieses werde voraussichtlich in der letzten Mai-Woche in Betrieb gehen.

Bis dahin gilt auf den Fahrspuren im betroffenen Bereich eine Tempo-30-Begrenzung. Zudem dürfen mehrere Fahrspuren nicht befahren werden; das unter anderem für das Fahren von der Werler Straße auf den Hellweg und von der Richard-Wagner- auf die Werler Straße.

Tatort, die Ampelanlage an der Kreuzung von Werler Straße und Richard-Wagner-Straße

Polizei sucht Unfallfahrer

Hinweise auf den Unfallverursacher nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381/916-0 entgegen. Diesen zu ermitteln ist auch aus Versicherungsgründen wichtig, denn unter Umständen kommt die Haftpflichtversicherung des Fahrers für den Schaden auf.

Erst Anfang Mai war die Gesamtanlage für rund 150.000 Euro mit einer komplett neuen Steuerungstechnik ausgestattet worden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.