Nach Schüssen im Hammer Süden Drogen gefunden

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Hamm-Süden - Alles andere als den Schuss nicht gehört haben mehrere Anlieger aus dem Hammer Süden. Das hat jetzt Folgen.

Gleich fünf oder sechsmal knallte es im Januar 2018 in der Wohnung ihres Nachbarn; der darin lebende 29-jährige Mann hatte mit einer Waffe hantiert und offenbar um sich gefeuert. Warum er das tat, ist bis heute unklar. Die Waffe war eine Schreckschusspistole, Menschen kamen bei dem Szenario nicht zu Schaden.

Jetzt stand der ominöse Schütze vor dem Schöffengericht und wurde zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Grund hierfür war, dass die Polizeibeamten, die an jenem 8. Januar von den Nachbarn alarmiert worden waren, in der Wohnung des 29-Jährigen – er ist deutscher Staatsbürger – nicht nur die letztlich harmlose Kanone, sondern auch noch einiges an Drogen gefunden hatten.

Marihuana und Amphetamine versteckt

Knapp 20 Gramm Marihuana und 43 Gramm Amphetamin hatte der unter laufender Bewährung stehende Südener in einem Hängeschrank, unter dem Küchenfenster und hinter einer Wand in einem Abstellraum versteckt. Dass er mit den Drogen Handel trieb, konnte im Lauf der Verhandlung nicht zweifellos nachgewiesen werden.

Verurteilt wurde der 29-Jährige somit wegen Drogenbesitzes. Zudem hatte er versucht, am Tattag aus dem Wohnhaus fortzulaufen und Widerstand gegen die Beamten geleistet. Die Strafe wurde nicht ein weiteres Mal zur Bewährung ausgesetzt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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