Exklusiver Stuniken-Club nach knapp acht Jahren Geschichte

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Das Stunikenhaus war optisches Aushängeschild des Clubs.

Hamm - Fast einstimmig haben die Mitglieder des Stuniken-Clubs die Auflösung beschlossen. Damit wird der exklusive Verein am 1. Januar 2019 nach siebeneinhalb Jahren Existenz Geschichte sein.

Die Auflösung zum 31. Dezember wurde auf der siebten Ordentlichen Mitgliederversammlung bei nur einer Gegenstimme beschlossen. Vorangegangen war der Bericht des Präsidenten Lothar Luther, der umfassend auf die Entwicklungen der letzten Jahre und die aktuelle Situation einging.

Bereits Ende 2016 war die Entscheidung gefallen, dass sich der Club vom Betrieb der Gastronomie verabschiedete und einen Pächter suchte, um die - mangels Einnahmen - finanzielle Schieflage in diesem Bereich wieder in den Griff zu bekommen. Die Besucherfrequenz der Gastronomie durch Clubmitglieder reichte dennoch auch weiterhin nicht aus, um eine Clubgaststätte wirtschaftlich zu betreiben, woraufhin am 1. Juni 2017 schweren Herzens der Entschluss gefasst wurde, auch die geschlossene Clubgastronomie aufzugeben.

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Seitdem wird das Stunikenhaus als öffentliches Restaurant vom Ehepaar Voss betrieben, ohne finanziellen Ausgleich des Stuniken-Clubs. Dies gilt auch für den Vermieter Heinz Harling. "Mit der Öffnung des Hauses für die Öffentlichkeit verlor ein wesentlicher Vereinszweck seine Bedeutung", so Luther. "Dies beeinträchtigte zunehmend auch die Clubaktivitäten." Die mangelnde Beteiligung der Clubmitglieder führte unter anderem zur Absage verschiedener bereits geplanter Veranstaltungen. Der Vorschlag zur Auflösung des Clubs war die Konsequenz. - WA

 

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