28-Jähriger schwer verletzt

Messeropfer stoppt Auto im Hammer Westen - Streit unter Obdachlosen

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Symbolbild

[Update] Hamm - Ein durch Messerstiche schwer verletzter Mann hat am frühen Donnerstagmorgen auf der Wilhelmstraße ein Auto angehalten. Die Polizei hat zwei Verdächtige festgenommen und den Ablauf rekonstruiertt

Ein Autofahrer informierte gegen 2.30 Uhr die Polizei über den Schwerverletzten, der ihn auf der Wilhelmstraße in Höhe der Königgrätzer Straße angehalten hatte. Bei dem Opfer handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 28-Jährige ohne festen Wohnsitz. Er wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Hammer Krankenhaus gebracht. 

So kam es zu dem blutigen Streit:

Wie die Polizei am späten Nachmittag ergänzte, waren die drei alkoholisierten Männer kurz zuvor in einem leerstehenden Gebäude an der Wilhelmstraße in Streit geraten. Alle haben keinen festen Wohnsitz und nächtigten dort.

Im Verlauf der Auseinandersetzung stach der 30-jährige Rumäne mit einem Küchenmesser auf seinen 28-jährigen Landsmann ein. Der erlitt mehrere Stich- und Schnittverletzungen und flüchtete anschließend aus dem Gebäude.

Auf der Wilhelmstraße wurde dann der Autofahrer auf den Verletzten aufmerksam und alarmierte Rettungsdienst und Polizei. Kurze Zeit später nahmen die Beamten die beiden Tatverdächtigen in dem leerstehenden Gebäude vorläufig fest und stellten die Tatwaffe sicher.

Alle Tatbeteiligten und der Autofahrer wurden im Tagesverlauf vernommen. Die Hammer Polizei ermittelt gegen die beiden Verdächtigen nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Festgenommenen wurden am Donnerstagnachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt.

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