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Lehrschwimmbecken am Maximare lässt auf sich warten

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Von: Alexander Schäfer

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© © Andreas Rother

Hamm -  Ursprünglich sollte das neue Lehrschwimmbecken am Maximare schon längst in Betrieb sein, doch bislang ist nicht viel passiert auf der Fläche nördlich des Sportbeckens. Im Januar sollen die Arbeiten nun endlich starten.

Das sagte jetzt Stadtwerke-Sprecherin Cornelia Helm auf Anfrage unserer Zeitung. Sie nannte zugleich auch den Grund für die Verzögerungen.

Wie berichtet, gibt es in Hamm lange Wartezeiten bei der Bearbeitung von Bauanträgen. Grund dafür sind Engpässe bei der Luftbildauswertung durch den Kampfmittelräumdienst der Arnsberger Bezirksregierung. Hintergrund sind der rapide Anstieg der Bauanträge und die Einführung eines neuen Systems für Luftbildauswertungen. „Die Freigabe durch den Kampfmittelräumdienst für die Baustelle Maximare lag lange Zeit nicht vor, jetzt aber ist sie da“, sagte Helm. Im Januar geht es also los. Wann das neue Lehrschwimmbecken fertiggestellt sein wird, konnte Helm  nicht konkret sagen. Durch die vorhandene Technik des Maximare soll es aber schnell vorangehen.

Unabhängig vom Zeitplan gelte aber das, so Helm, was bereits in der Vergangenheit immer gesagt wurde: Erst nach Fertigstellung der neuen Lehrschwimmbecken am Maximare und an der Familien-Oase in Heessen werden die vier Becken an der Carl-Orff-Schule, der Erich-Kästner-Schule, der Realschule Mark und der Maximilianschule geschlossen.

Zuletzt als neuer Starttermin für das Lehrschwimmbecken am Maximare war öffentlich von Sportdezernent Markus Kreuz im Frühjahr diesen Jahres der 1. März 2017 genannt worden. Das dürfte nicht zu halten sein. Die Investitionskosten betragen 2,8 Millionen Euro. Das Gebäude wird in direktem Anschluss an die nördliche Seite des Sportbeckens gebaut. Das Becken wird 12,5 mal 8 Meter groß sein, eine Edelstahlwanne sowie einen Hubboden bis 1,80 Meter Tiefe als Einstellmöglichkeit haben. Soweit Schul- und Vereinssport das Becken nicht nutzen, werden dort die Kurse des Maximare stattfinden, was eine Entlastung für das Sportbecken bedeutet. Die Stadtwerke als Pächter aller Lehrschwimmbecken investieren jährlich rund 300 000 Euro in deren Unterhaltung.

Durch das neue Lehrschwimmbecken fallen die sechs Plätze für Wohnmobile am Maximare weg. Die Stadt hofft im Rahmen der Pläne für den „Lebensraum Lippeauen“ beziehungsweise für die Kanalkante einen Ersatzstandort zu finden. Eine konkrete Lösung gebe es hier aber noch nicht, sagte Stadtsprecher Tom Herberg auf Anfrage.

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