Abbruchprozess dauert länger als geplant

Kultkneipe und Shisha-Bar verschwinden erst im Juni

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Über die Neubebauung soll auch ein Brückenschlag zwischen Kleist-Forum und Museumsquartier vollzogen werden.

Hamm - Der Abbruch des „Kipp’n in“-Komplexes an der Bahnhofstraße 29 inklusive der ehemaligen „VIP-Shisha-Lounge“ erfolgt im Juni. Zunächst hatte es geheißen, der Abbruch solle noch 2017 erfolgen, dann war von Ende Februar die Rede. 

Grund für den weiteren Aufschub sei die Schadstoffanalyse gewesen, teilte Stadtsprecher Tom Herberg auf WA-Nachfrage mit. Diese habe mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich kalkuliert. Die Analyse ist Voraussetzung für die Erstellung des Leistungsverzeichnisses für das Abbruchunternehmen. Die gute Nachricht: „Es sind keine gesondert zu entsorgenden Schadstoffe festgestellt worden“, so Herberg. Damit sei von einer problemfreien Schadstoffsanierung auszugehen.

Am „Kipp’n in“-Komplex wurden keine gesondert zu entsorgenden Schadstoffe gefunden.

Als nächstes werde der Rückbau der Hausanschlüsse erfolgen. Der eigentliche Abbruch nehme dann vier bis fünf Wochen in Anspruch. Schon im August 2017 war das Innenleben der Gaststätte und der Lounge auf den Schrott gewandert. Seit Dezember wirbt die Stadt mit großen Außentransparenten für die Entwicklung des Standorts.

Interieur des "Kipp'n In" wandert in den Container

Was soll an dieser Stelle entstehen?

Momentan deutet einiges darauf hin, dass der Eigentümer der anliegenden Gebäude die rund 340 Quadratmeter große Fläche entwickelt. Es bestehe grundsätzliches Interesse, sagte Herberg. Dies würde dann in enger Abstimmung mit und den Vorstellungen der Stadt entsprechend geschehen.

Ziel ist es, hier studentischen Wohnraum zu schaffen. Dem Eigentümer gehört auch die Fläche zur Neuen Bahnhofstraße hin, auf der sich aktuell noch ein Imbiss-Container befindet. Im Städtebaulichen Rahmenplan – Perspektive Innenstadt 2030 ist auch für diese Fläche ein Lückenschluss skizziert.

 

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