Hochschule braucht mehr Platz - Kurhaus hilft aus

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Der Hammer Campus der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) an der Marker Allee 76/78.

Hamm - Die Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) braucht mehr Platz: Seit Beginn des Wintersemesters finden Vorlesungen im Kurhaus statt, ab 2019 mietet die HSHL für 15 Jahre Räumlichkeiten im nahegelegenen „Science Quarter“ an.

Seit Semesterbeginn finden im Spiegelsaal des Kurhauses zweimal wöchentlich Vorlesungen statt. Auf dem Campus ist hinter der Bibliothek eine Leichtbauhalle entstanden, die ebenfalls als Hörsaal genutzt wird. Zusätzliche Büroflächen hat die HSHL in einem Nebengebäude des Oberlandesgerichtes an der Marker Allee angemietet. Und die Mensa hat ihre Öffnungszeiten verlängert.

Damit reagiere die HSHL auf die kontinuierlich gestiegenen Studierendenzahlen, sagte Sprecherin Kerstin Heinemann. Hintergrund sei unter anderem der doppelte Abiturjahrgang. Mit rund 5800 Studierenden an beiden Standorten im aktuellen Wintersemester erlebt die HSHL einen Rekordzuspruch. In Hamm sind aktuell etwa 3200 Studierende eingeschrieben. Dazu kommen 175 Hochschulmitarbeiter.

Der 2012 bis 2014 errichtete Neubau an der Marker Allee war für 2000 bis 2500 Studierende ausgelegt. Die Hochschule sei aber nicht zu klein geplant worden, sagte Heinemann. Die Studierendenzahlen würden perspektivisch auch wieder sinken.

Mittelfristig liegt die Lösung der Raumprobleme für die HSHL auf der anderen Straßenseite. Dort entsteht das erste Gebäude des „Science Quarter“ der Dortmunder Investoren Dr. Ulrike Hessen und Frank Degener. Zum Wintersemester 2019/20 mietet die HSHL dort zwei Etagen mit einem Hörsaal für 180 Personen und einem Seminarraum an.

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