Gymnasium Hammonese hat jetzt auch offiziell endlich wieder einen Schulleiter

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Seine Gäste aus Politik und Verwaltung waren voll des Lobes für ihn: Jörg Asshoff (Dritter von rechts) begrüßte zu seiner Amtseinführung (von links) Marc Herter (MdL), Silke Hinz (Bezirksregierung), Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, Ulrich Reuter (MdL) und Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks.

Hamm-Mitte - Erst dauerte es bis zur Besetzung lange, dann verging einige Zeit bis zur offiziellen Ernennung. Doch jetzt ist es endlich amtlich: Oberstudiendirektor Jörg Asshoff ist Leiter des Hammonese-Gymnasiums.

Alle Festredner am Freitagnachmittag waren sich einig, dass Hamms ältestes Gymnasium eine richtig gute Wahl getroffen hat und für eine gute Zukunft aufgestellt ist. „Gut Ding will Weile haben“, erinnerte nicht nur Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann an die Vorgeschichte. Wie berichtet, musste die Stelle neu ausgeschrieben werden, weil sich nur ein männlicher Kandidat beworben hatte.

Nach dem zweiten Durchlauf gab die Bezirksregierung Arnsberg dann grünes Licht, und der 44-jährige Asshoff, der seit der Pensionierung von Dieter Stobbe im Februar 2016 das Gymnasium kommissarisch geleitet hatte, konnte übernehmen.

„Ich habe großen Respekt vor der Verantwortung“, sagte Asshoff. Der Fachlehrer für Mathematik, Physik und Informatik wechselte im Februar 2014 vom Münsteraner Schlaun-Gymnasium ans Hammonense. Und schon den Posten als stellvertretender Schulleiter bezeichnete er als „Glückstreffer“. Das wollte ich eigentlich 15 Jahre machen, es hat sich aber nicht ergeben“, fügte er an und bewies damit, dass die Einschätzungen seiner Vorredner richtig waren: Asshoff hat Humor, geht freundlich auf die Mitmenschen zu und hat eine herzliche Art. „Ich danke ihnen für eineinhalb Jahre kommissarische Arbeit als Leiter. Das haben sie sehr engagiert, fleißig und mutig getan“, lobte Silke Hinz, die schulfachliche Dezernentin bei der Bezirksregierung, Asshoff. Zur Umsetzung der Inklusion habe er sehr kreative Lösungen für Schüler mit Förderbedarf gefunden.

Der Landtagsabgeordnete Marc Herter erinnerte daran, dass Asshoff den ersten Lohn für seine Arbeit bereits eingefahren habe. So konnte das Hammo dank gestiegener Anmeldezahlen wieder drei Eingangsklassen bilden. „Dreizügig ist toll, ein paar mehr dürfen es aber noch sein“, machte Asshoff deutlich, dass er sich darauf nicht ausruhen wird. So will er den Mint-Bereich, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, weiter entwickeln und die Schule so profilieren. Auch die Digitalisierung steht auf der Agenda. Bereits sein Vorgänger Stobbe habe PCs gefordert, heute gehe es um iPads.

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