Glas- und Hundeverbot nicht gekoppelt- Ausnahme Ostring

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Keine Glasflaschen und keine Hunde: Mit diesem Schild weist die Stadt auf die Verbotszone hin. Eine generelle Kopplung von Hunde- und Glasverbot soll es aber nicht geben.

Hamm - In Hamm wird es weiterhin keine generelle Kopplung von Glasverbot und Hundeverbot auf öffentlichen Plätzen geben. Das sagte Stadtsprecher Tom Herberg auf WA-Anfrage.

Die aktuelle Beschilderung am Gartendenkmal Ostring stellt insofern eine Ausnahme dar. Dort ist eine Hundeverbotszone ausgewiesen. „Diese Regelung ist nicht neu und besteht schon sei Ender der 90er, Anfang der 2000er Jahre“, so Herberg. Damals sei es nicht nur um lästige Hinterlassenschaften der Vierbeiner gegangen, sondern auch um lautes Hundegebell. „Wir wollten im Ostring zwischen dem Musikpavillon und dem östlich gelegenen Bärenbrunnen einen Ruhebereich schaffen.“ Bislang habe das auch weitgehend problemlos funktioniert.

Mit großen Hinweistafeln weist die Stadt neuerdings am östlichen und am westlichen Eingang zum Gartendenkmal Ostring auf das Glas- und das Hundeverbot hin. Das doppelte Verbot gelte neben dem Brunnen, der Pergola und dem Pavillon auch für die gesamte Anlage mitsamt der seitlich angelegten Alleen.

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„Für die Gewährleistung der Sauberkeit ist es untersagt, Glasflaschen und Tiere in die Anlage mitzunehmen oder Alkohol sowie Rauschmittel zu konsumieren“, heißt auf der Tafel. Verstöße können mit einer Geldbuße bis zu 1500 Euro geahndet werden.

Generell gebe es in der gesamten Stadt keine Kopplung von Glas-, Hunde- und Alkoholverbot, sagte Herberg. „Derzeit gibt es auch keine konkreten Überlegungen dazu“, sagte der Stadtsprecher. Er verweist bei der Gelegenheit aber darauf, dass es sehr wohl viele Flächen im ganzen Stadtgebiet gibt, für die ausnahmslos Glas-, Hunde- und Alkoholverbot gilt. „Das betrifft stadtweit alle Spielplätze.“

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