Bauantrag für Vergnügungsstätte liegt vor

Stadt will Spielhallen & Co. an Neuer Bahnhofstraße verhindern

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Diesmal geht es um einen Teilbereich an der Neuen Bahnhofstraße mit dem Gebäudekomplex, in dem sich heute beispielsweise der Novum-Erotikmarkt befindet und in dem die ehemalige Shisha-Bar „Unikat“ lag.

Hamm – Seit Jahren werden Maßnahmen getroffen, den Wildwuchs an Vergnügungsstätten in der Innenstadt stoppen. Die Stadt Hamm will mit einer weiteren Bebauungsplanänderung die Ansiedlung von Spielhallen, Wettbüros & Co. an der Neuen Bahnhofstraße verhindern.

Konkret geht es um einen Teilbereich des Planes Nr. 01.008 an der Neuen Bahnhofstraße und den Gebäudekomplex, in dem sich heute beispielsweise der Novum-Erotikmarkt befindet und in dem die ehemalige Shisha-Bar „Unikat“ lag. Der Rat fasst in seiner Sitzung am 21. Mai einen Beschluss über die Änderung. 

Der Stadt liege aktuell ein Bauantrag in diesem Bereich vor, der offensichtlich auf eine neue Vergnügungsstätte abzielt. Über die Änderung des Bebauungsplanes schafft die Verwaltung ein Instrument, um diese Nutzung abzuwenden. 

Bereits an anderer Stelle sind Bebauungspläne entsprechend geändert worden, zum Beispiel an der Gustav-Heinemann-Straße beziehungsweise am Willy-Brandt-Platz oder entlang der Wilhelmstraße im Westen. Die Stadt Hamm hat zwar ein Steuerungskonzept für Spielstätten, dies hat aber lediglich empfehlenden Charakter, und rechtsverbindliche Entscheidungen lassen sich darüber nicht herbeiführen.

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Weil die Stadt das Bahnhofsquartier und auch die Neue Bahnhofstraße weiter aufwerten will, passt eine neue Vergnügungsstätte nicht ins Konzept. Sie sei störend. In der Verwaltungsvorlage ist von dem Standort als „städtebaulich bedeutender Schnittstelle“ zwischen der Fußgängerzone (Bahnhofstraße) und dem hochwertigen Wohnraum im Museumsquartier die Rede.

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