Rund 1000 Demonstranten dabei

Viel Lob für unerwartet starken Klima-Protestzug in Hamm

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Hamm – Rund 1000 überwiegend junge Demonstranten sind am Freitagvormittag durch die Hammer Innenstadt zum Marktplatz gezogen. Ihr Anliegen: besserer Klimaschutz.

Damit wurde die Erwartung der Veranstalter weit übertroffen - sie hatten mit rund 500 Teilnehmern bei diesem Friday-for-Future-Treffen unter dem Titel „Europawahl = Klimawahl" gerechnet. Am Ende gab es von vielen Seiten viel Lob.

Großdemo für den Klimaschutz in Hamm

Unser Live-Ticker zum Nachlesen:

11.51 Uhr: Neben den Zielen, mit denen "Fridays for Future" international und national für Furore sorgt, haben die Demonstranten auch ganz konkrete Forderungen für Hamm: Die Ausrufung des Klimanotstands, ein Ende der Kohleverstromung, nur noch Bio-Fleisch in öffentlichen Kantinen und ein stärkerer Einsatz, beim Einsparen von Energie. Arndt: "Der Maxi-Elefant muss nicht die ganze Zeit hell erleuchtet sein." 

11.47 Uhr: Mitorganisator Jannis Arndt, Schüler des Lüders-Berufskollegs, ist nach der Demonstration überwältigt: "Diese Unterstützung ist großartig. Wir stehen jeden Freitag am Bahnhof und waren beim letzten großen Aufruf etwa 200 Leute. Wir wollen uns jetzt noch weiter vernetzen. Das heute ist nicht das Ende, es kann ein Anfang sein."

11.42 Uhr: Während weitere Reden gehalten werden, leert sich der Platz langsam.

11.34 Uhr: Alle Schulen aus Oelde haben zusammen ein etwa 40 Meter langes Banner in Form eines Ausrufezeichen aus Bettlaken bemalt.

11.30 Uhr: Die Polizei spricht mittlerweile offiziell von 1000 Demonstranten.

11.20 Uhr: "Auch wir Erwachsene wurden wachgerüttelt, wir haben Jahre lang versäumt, uns für das Klima einzusetzen", sagt eine Teilnehmerin der "Parents for Future".

11.18 Uhr: Viele Schaulustige haben sich um die Schüler versammelt und diskutieren ebenfalls über das Klima. Die Botschaft kommt offenbar an.

Die "Parents for Future" haben Kuchen für die Demonstranten gebacken, der im Anschluss verzehrt werden kann.

11.17 Uhr: Jetzt folgen noch mehrere Reden auf dem Marktplatz, immer unterbrochen von den Demosprüchen wie "We want climate justice! When do we want it? Now!"

11.16 Uhr: Die Polizei spricht den Protestierenden ein dickes Lob aus. Alle haben sich an die Absprachen gehalten. Es kam im Verlauf der Demonstration nur zu kurzzeitigen Verkehrsbeeinträchtigungen.

11.13 Uhr: Wegen der absehbar frühen Ankunft auf dem Marktplatz wird die Veranstaltung früher beendet sein als gedacht. Die Polizei rechnet damit, dass bis 12 Uhr alles durch ist.

Von der Pauluskirche hängt ein Banner mit der Aufschrift "Fridays for Future".

11.11 Uhr: lautstark ziehen die Demonstranten über die Südstraße in Richtung Pauluskirche.

11.08 Uhr: Noch ein Zitat vom OB: "Drücken ist nicht. Auch die Politik muss sich verändern, selbst wenn nicht alles umsetzbar ist."

11.06 Uhr: Weiter geht's zum Marktplatz.

11.02 Uhr: Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zu den Demonstranten: "Ich habe großen Respekt davor, dass Sie über viele Freitage dieses Thema auch in der Politik platziert haben. Es kommt an, wir diskutieren, es wird Veränderungen geben."

Die Demonstranten mit dem OB vor dem Rathaus.

10.55 Uhr: Dem OB wurden Forderungen übergeben wie der Verzicht auf Kohleverstromung, eine CO2-Steuer.

10.35 Uhr: Der Demozug ist am Rathaus angekommen. Hier wird sich gleich der OB äußern.

10.26 Uhr: Die Demonstranten sind in Richtung Rathaus unterwegs.

Stand 10.15 Uhr:

Beginn war um 10 Uhr an der Zentralbibliothek. Anschließend sollte sich der Zug zunächst zum Rathaus und dann in Richtung Pauluskirche in Bewegung setzen, wo gegen 13.30 Uhr abschließend weitere Redner sprechen werden. Die „Parents for Future“ unterstützen die Aktion und werden unter anderem selbst gebackenen Kuchen verteilen.

Verkehr in der Stadt behindert

Für die Dauer der Kundgebungen und des Aufzuges rechnet Polizei mit Verkehrsbeeinträchtigungen. Das betrifft auch den öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Ortskundige sollten den Bereich umfahren.

Linienbusse werden zeitweise einzelne Bereiche der Innenstadt (Neue Bahnhofstraße, Bismarckstraße, Caldenhofer Weg, Südstraße und Martin-Luther-Straße) nicht anfahren können.

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