Übung im Hammer Marienhospital

Katastrophe im Krankenhaus: Feuerwehr sucht "kollabierte Puppe"

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Einsatz-Szenario im Krankenhaus.

Hamm - Feuer im Krankenhaus! Was nun? Wer ruft die Feuerwehr? Wie verhalten wir uns? Wer bringt die Patienten in Sicherheit? Ein solches Szenario klappt nur, wenn es geübt wird. So wie am Freitag im Marienhospital.

Auf gemeinsame Initiative des Arbeitskreises Gefahrenabwehrpläne, dem Vertreter aller Hammer Krankenhäuser angehören, und der Berufsfeuerwehr wurde am Freitagvormittag die Station 31 des Gebäudes an der Nassauerstraße für eine Brandschutzübung zum Katastrophenobjekt erklärt.

In den von den Einsatzkräften realistisch vernebelten Räumlichkeiten galt es zunächst die 15 Patienten - allesamt ausgewählte Teilnehmer der Übung - in Sicherheit zu bringen und schließlich eine vermisste Person - die "kollabierte Hauswirtschafterin" - zu finden. Während sich das Personal die besonderen Notfallvorgaben umzusetzen hatte, mussten die Feuerwehrleute bei der Suche nach der Person (natürlich eine Puppe...) in der Stationsküche tatsächlich mit schwerem Atemschutz vorgehen.

Am Ende ging der mehr als einstündige Einsatz natürlich gut - und vor allem wurden die erhofften Brandschutz-Erkenntnisse gewonnen. Dabei wurden auch Dinge offen gelegt, die es nachzuarbeiten und in alle Hammer Krankenhäuser mitzunehmen gilt. "Und genau das wollten wir ja", sagten der technische Leiter des Hospitals, Ralf Grzymalla und Geschäftsführer Thomas Tiemann im Anschluss.

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