„GHotel“ kommt

An ehemaligem Ter-Veen-Standort: Neues Hotel wird 2023 mit 148 Zimmern zu Hamms größter Herberge

+
Auf dem Gelände des Kaufhauses Ter Veen soll ein moderner Hotelbau mit 326 Betten entstehen.

Hamm – Hamm erhält ein neues Innenstadthotel. Im ersten Halbjahr 2023 wird die GHOTEL Group (gesprochen: „Gotel“) am heutigen Ter Veen-Standort ein Haus mit 148 Zimmern, 15 Apartments und 326 Betten eröffnen.

Der offizielle Name lautet „GHOTEL hotel & living Hamm“. Am vergangenen Donnerstag war der Verkauf der Fläche von Ter Veen und einer städtischen Fläche an die Dudoq Real Estate GmbH notariell besiegelt worden.

Das Unternehmen aus Aachen plant, entwickelt, realisiert und finanziert gewerbliche Immobilien in Deutschland. Die GHOTEL Group, die ihren Hauptsitz in Bonn hat, wird die Immobilie pachten und betreiben.

Apartments auch für Langzeitaufenthalte

Mit seinen 148 Zimmern und den 15 Apartments wird das Haus bezogen auf die Zimmerzahl der größte Hotelbetrieb in der Innenstadt sein. Das gegenüberliegende Mercure führt auf seiner Homepage 142 Zimmer auf. Die Apartments in dem neuen Komplex können für Langzeitaufenthalte, aber auch ganz normal als Hotelzimmer gemietet werden.

Das neue Hotel soll einen Bar- und Lounge-Bereich bekommen.

Nach Unternehmensangaben ist das Hammer Haus in der Kategorie Drei Sterne Superior eingestuft. Das bedeutet nach der Klassifizierung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V. (Dehoga), dass ein Hotel in der Gesamtpunktzahl sogar die nächst höhere Klasse erreicht, dort aber nicht eingestuft werden kann, weil andere erforderliche Bausteine nicht erfüllt sind.

Zimmer ab 75 Euro zu haben

Zum neuen Hotel in Hamm gehören eine Hotelbar, Terrasse, eine Tiefgarage und Fahrradabstellplätze. Im Gegensatz zum Mercure wird das Haus laut einer Unternehmenssprecherin voraussichtlich nicht über Tagungsmöglichkeiten verfügen. Der angesprochene Kundenkreis decke die gesamte Bandbreite von Geschäftskunden bis zu Freizeitgästen ab. Zimmer, so die Sprecherin, werden je nach Ausstattung und Größe voraussichtlich ab rund 75 Euro angeboten.

Auch an Kanalkante soll Hotel entstehen

Seit geraumer Zeit war in Hamm ein zusätzliches Innenstadthotel im Gespräch. Der Bedarf und eine Unterversorgung von rund 250 Betten sei in einem von der Wirtschaftsförderung erstellten Gutachten nachgewiesen worden. Hamm verbuche bis September 2019 erneut einen Zuwachs bei den Übernachtungen und liege über dem Schnitt der Metropole Ruhr, sagte Ralf Hohoff, Leiter des Referats Stadtmarketing und Touristik.

Hohoff sieht die Ansiedlung nicht als Verdrängungswettbewerb. Den Bau eines weiteren, anders aufgestellten Hotels an der Kanalkante halte sich die Stadt offen. Hohoff geht davon aus, dass ein Hotel in der Innenstadt auch Frequenz für Handel und Gastronomie bringt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare