Resonanz geringer als am 2. Februar

Demo in der Innenstadt beendet - keine Zwischenfälle gemeldet

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Hamm - In der Hammer Innenstadt hat am Freitagabend erneut eine Demonstration zum "Einmarsch der türkischen Armee in Syrien/Afrin" stattgefunden. Wir fassen den Abend, der ohne besondere Vorkommnisse verlief, hier zusammen.

19.41 Uhr; Diese Bilanz hat gerade die Polizei Hamm offiziell gezogen: "Friedlich und störungsfrei verlief eine Demonstration am Freitag, 9. März 2018, mit dem Thema 'Einmarsch der türkischen Armee in Syrien/Afrin' in der Hammer Innenstadt. In der Zeit zwischen 18.30 und 19.15 Uhr beteiligten sich in der Spitze bis zu 100 Teilnehmer an dem Aufzug mit zwei Kundgebungen. Vor Versammlungsbeginn stellte die Polizei mehrere verbotene Fahnen gefahrenabwehrend sicher. Sie wurden nicht gezeigt. Zudem sprachen die Beamten diverse Platzverweise gegen Nicht-Teilnehmer der Demonstration aus, um Störungen zu verhindern."

19.24 Uhr: Die Demonstration ist beendet, es hat keinerlei Zwischenfälle gegeben. Die Polizei geht von rund 100 Teilnehmern aus, die Zahl der Schaulustigen war gering. Zwischenfälle in Form von Provokationen etc. hat es nicht gegeben.

19.05 Uhr: Unser Reporter vor Ort meldet, dass der Demonstrationszug inzwischen den Martin-Luther-Platz erreicht hat.

18.50 Uhr: Jetzt hat auch die Polizei Hamm die ersten Tweets abgesetzt.

18.47 Uhr: "Keine deutschen Panzer für Erdogans Kriege" - das ist der Schriftzug auf einem der Plakate.

18.39 Uhr: Ein Indiz dafür, dass die Situation rund um die Demo insgesamt ruhig ist, ist der Blick auf den Twitter-Account der Hammer Polizei. Dort sollte "über Behinderungen und Störungen" informiert werden. Dort allerdings steht bislang nichts vom heutigen Abend.

18.22 Uhr: Der Reiseverkehr am Hammer Bahnhof läuft völlig normal, die Atmosphäre ist absolut friedlich.

18.18 Uhr: Die Resonanz scheint diesmal insgesamt deutlich geringer zu sein als noch am 2. Februar, wenngleich es noch keine konkreten Zahlen gibt.

18.17 Uhr: Die Linksjugend ist auch wieder präsent.

18.16 Uhr: Die Polizei hat bereits die Identität mehrerer Personen überprüft. In einer mitgebrachten Tasche waren offenbar zahlreichen Fahnen mit verbotenen Motiven entdeckt worden, rund 40 sind nach WA-Informationen direkt zur Gefahrenabwehr sichergestellt worden, wie es Sprachjargon der Polizei heißt.

Hier finden Sie unsere Erstberichterstattung:

Der Anmelder der Versammlung erwartet bis zu 100 Teilnehmer, so die Polizei. Der Aufzug von 18 bis voraussichtlich 20 Uhr soll auf dem Willy-Brandt-Platz starten. Nach einer Auftaktkundgebung wollen sich die Demonstranten über die Gustav-Heinemann-Straße, den Westring, das Westentor, die Martin-Luther-Straße bis zum Martin-Luther-Platz bewegen. Dort ist eine Abschlusskundgebung geplant.

Während des Aufzuges und der Kundgebungen werden Verkehrsbeeinträchtigungen erwartet. Das betrifft auch den öffentlichen Personen- und Nahverkehr. Zeitweise werde es nicht möglich sein, Bereiche der Innenstadt und des Willy-Brandt-Platzes anzufahren, ergänzten die Hammer Stadtwerke. Ortskundige sollten den Bereich umfahren, rät die Polizei.

Anfang Februar hatte eine ähnlich gelagerte Demonstration für große Probleme rund um den Bahnhof gesorgt. - WA

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Viele verbotene Fahnen bei anti-türkischer Friedensdemo

 

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