Neue Großformatfotos werben im Bahnhof für Hamm

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Hamm - Ein Bahnhof sei die Visitenkarte einer Stadt, heißt es gerne. Wenn das stimmt, hat es Hamm gar nicht so schlecht getroffen: Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude gehört zu den schönsten seiner Art und wird gerade von der Deutschen Bahn aufwendig saniert.

Doch warum sollte man den Ein-, Aus- und Umsteigern bei dieser Gelegenheit weitere Visitenkarten präsentieren? Fünf großformatige Ansichten aus Hamm zieren seit einigen Tagen die Wände des Personentunnel im Bahnhof, weitere sollen folgen – sieben Felder sind noch frei.

Zu sehen sind bisher die Elektrozentrale des Maximilianparks, die Maschinenhäuser der Zeche Radbod, das Gradierwerk im Kurpar, der Marktplatz mit der Pauluskirche und ein Blick vom Dach des Oberlandesgerichtes nach Heessen. Mit den Wandbildern, sagte ein Bahnsprecher, solle die Verbundenheit mit der Stadt betont werden.

Unbekannt blieb am Dienstag indes, wer die Motivauswahl getroffen hat: Eine Kirche ist für ein extremes Querformat eher ungeeignet, folglich fehlt der Pauluskirche nicht nur der Turm, sondern auch das Dach. In andern Fällen fallen sehr blasse Farben auf, die Hamm für den Betrachter eher gräulich erscheinen lassen. In anderen Bahnhöfen hatte das Unternehmen zuletzt auf Glasfliesen an den Tunnelwänden gesetzt.

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