"B-Tween": Verbindung zur Fußgängerzone als Problem

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Nach Veröffentlichung der Pläne für die jetzige Ritterpassage sollen auch die Rödinghauser Straße und die Fußgängerzone in der Weststraße aufgewertet werden.

Hamm - Mit einem aktuellen Antrag wollen die Koalitionspartner von CDU und SPD in Hamm beim Thema Stärkung der Fußgängerzone nachlegen.

„Die neuen Pläne für die Ritterpassage sind gut und wichtig – aber nur die eine Seite der Medaille. Gleichzeitig brauchen wir für die Rödinghauser Straße und die Ritterstraße als die entscheidenden Verbindungsstraßen in der Innenstadt ein neues Konzept“, sind sich CDU-Fraktionschef Dr. Richard Salomon und SPD-Fraktionsvorsitzender Justus Moor einig.

Salomon und Moor sind sich sicher, dass das neue Ritterquartier eine Scharnierfunktion zwischen Allee-Center und Weststraße schaffen kann. Problematisch bleibe dabei aber der augenfällig schlechte Zustand der entscheidenden Verbindungen durch die Ritterstraße und die Rödinghauser Straße. Daher will die Koalition die Verwaltung beauftragen, ein entsprechendes Konzept zur Neugestaltung zu erstellen.

Blick in die Rödinghauser Straße.

Konkrete Vorstellungen wollen die beiden noch nicht formulieren. „Wir wissen, dass ein solches Konzept nur zusammen mit den Händlern und den Immobilienbesitzern umsetzbar sein wird. Daher wollen wir, dass diese intensiv in den Prozess eingebunden werden“, so Salomon. Wenn sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und ein entsprechendes Konzept erarbeiten, könne die Wegeverbindung deutlich an Attraktivität gewinnen.

Für Justus Moor ist die Zeitschiene von Bedeutung: „Das Ritterquartier wird mit einer zeitgemäßen Architektur und neuen Einkaufsangeboten einen deutlichen Mehrwert für unsere Innenstadt bringen. Für die Umsetzung des von uns beantragten Konzeptes Rödinghauser Straße/Ritterstraße sollen die erforderlichen Finanzmittel für den Umbau ab 2021 bereitgestellt werden“, so Moor. - war/WA

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