Überraschung im "Erlebensraum"

Archäologen-Schatz in Lippeauen: Bagger stößt auf Brückenpfeiler

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Da ist das gute Stück.

Hamm - Für kurze Zeit musste ein Baustopp bei den Bauarbeiten am Erlebensraum Lippeauen unter der Brücke an der Münsterstraße eingelegt werden: Es wurde ein archäologisches Fundstück ausgegraben.

Die Arbeiter stießen am Montagabend auf einen alten Brückenpfeiler – und dazu auf Teile der passenden Brücke. Die Bauarbeiter sind denkmalrechtlich dazu verpflichtet, solche Funde zu melden. Daraufhin rückte ein vierköpfiges Archäologen-Team des LWL an. Es dokumentierte den Fund, fotografierte, maß und entnahm Proben.

Noch kann das Team die Entstehungszeit der Brücke nicht genau datieren: Zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert muss sie erbaut worden sein, schätzt Archäologe Thomas Poggel – älter sei sie auf keinen Fall. Genaueres ermittelt ein Labor in Köln anhand der Proben.

Ob noch weitere Fundstücke folgen, kann Poggel nicht sagen, so etwas könne immer passieren. Ausschließen will er es allerdings nicht: „Durch die Wassernähe und der Lippe als Hauptverkehrsweg ist es durchaus wahrscheinlich, dass es archäologische Funde gibt.“

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