Ärger über Baustelle vor neuem Stadtwerkehaus

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Der linke Fahrstreifen des Südrings ist von der Westhofenstraße aus kaum einsehbar.

Hamm - Am West- und Südring wird seit Montag der Haltebereich für Busse vor dem Verwaltungsbau der Stadtwerke neu gestaltet. Das gefällt nicht jedem.

Die Absperrmaßnahmen des hoch frequentierten Fuß- und Radweges sorgen für Unmut bei Anwohnern und Passanten. So sei die Umleitung über den bereits gepflasterten Teil vor dem Stadtwerkehaus nicht gut genug ausgeschildert. Außerdem könne beim Abbiegen aus der Westhofenstraße auf den Südring nicht festgestellt werden, ob Autos aus Richtung Westring kommen.

„Umleitungsschilder enden im Nichts. Es herrscht Konfusion und Irritation. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, da Gefahr für Leib und Leben besteht“, sagt etwa Werner Reumke vom Förderverein des Martin-Luther-Viertels. Auf Anfrage erklärt Stadtsprecher Lukas Huster, dass bereits mehrere Beschwerden im Rathaus über die unübersichtliche Situation eingegangen sind. „Deshalb werden wir sicherlich die Beschilderung optimieren.“

An der Ausfahrt der Westhofenstraße soll zudem die fast blickdichte Absperrung „abgeschrägt“ werden, damit das Sichtfeld für Autofahrer größer wird. „Ganz können wir die Sichtbehinderung nicht ausschließen, weil wir den Weg absperren müssen“, so Huster. Er appelliert an die Autofahrer, „beim Abbiegen Vorsicht walten zu lassen“.

Die Arbeiten, bei denen unter anderem die Bushaltebucht verlängert wird, dauern voraussichtlich bis Ende April, die Kosten betragen etwa 200.000 Euro.

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