"Komischer Geruch in der Luft"

Feuerwehreinsatz nach Reizgas-Alarm in der Friedensschule: Sieben Personen verletzt

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Feuerwehrfahrzeuge standen am Mittwochnachmittag plötzlich vor der Friedensschule.

[Update] Mit der Friedensschule hatte die Hammer Feuerwehr am Mittwoch einen besonders sensiblen Einsatzort. Das Stichwort lautete "Reizgas". Die Polizei geht nach Angaben von Mittwochabend davon aus, dass ein noch Unbekannter das Reizgas versprüht hatte. Sieben Schülerinnen und Schüler wurden leicht verletzt.

Hamm - Der Alarm ging gegen 14.50 Uhr in der Leitstelle an der Hafenstraße ein: In einem Flur der Schule sei "ein leichter komischer Geruch" in der Luft festgestellt worden, erklärte ein Feuerwehrsprecher auf Nachfrage von WA.de. Ein Schüler habe zudem ein "Kratzen im Hals" verspürt. 

Allein wegen des brisanten Verdachts - versprühtes Reizgas konnte nicht ausgeschlossen werden - eilten mehr als 20 Einsatzkräfte der Hauptwache und der Freiwilligen Feuerwehr Mark mit fünf Fahrzeugen zur Marker Allee, außerdem ein Rettungswagen.

Schüler begeben sich eigenständig in ärztliche Behandlung

Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, hat der noch Unbekannte, der das Reizgas versprühte, damit nach derzeitigem Ermittlungsstand sieben Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 20 Jahren leicht verletzt. Diese begaben sich laut Polizei eigenständig in ärztliche Behandlung.

Der Hausmeister der Schule hatte schnell reagiert und den betroffenen Bereich kräftig durchgelüftet, hieß es von der Feuerwehr bereits am Nachmittag. 

Alle Feuerwehrkräfte konnten demnach schon kurze Zeit später wieder abrücken. Nach WA.de-Informationen waren die Schüler nicht in Alarmstimmung versetzt und zum Verlassen der Schule aufgefordert worden.

Hinweise nimmt die Polizei Hamm unter der Telefonnummer 02381 916-0 entgegen.

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