Maxipark, Corona und die Luca-App: So lief Tag 1 der Kontaktermittlung per Handy

Handy statt Zettelwirtschaft: Besucher des Maxiparks in Hamm können sich seit Montag über die Luca-App im Park registrieren.
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Handy statt Zettelwirtschaft: Besucher des Maxiparks können sich seit Montag über die Luca-App im Park registrieren.

Sonne und Temperaturen über 20 Grad – besser hätte der Start in die Osterferien für den Maxipark kaum laufen können. Am Montag war der Parkplatz des Parks schon gut gefüllt. Bevor die Besucher aber den Park betreten konnten, mussten sie sich registrieren. Dazu nutzt der Maxipark die Luca-App.

Hamm -„Haben Sie die Luca-App? Dann müssen Sie nur den QR-Code hier scannen und fertig“, mit diesen Worten begrüßt Park-Mitarbeiterin Ann-Christin Bruß seit der Öffnung am Morgen jeden Besucher. (News zum Coronavirus in Hamm)

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Erster Tag mit Luca-App im Maxipark ein Erfolg

Rund um den Eingangsbereich hängen Schilder mit den schwarz-weißen Code-Quadraten. Über die Handykamera können diese eingescannt werden und führen direkt zur benötigten App. Ist sie auf dem Smartphone installiert, müssen die Nutzer dort einmalig ihre Kontaktdaten wie Name, Adresse und Handynummer eingeben. Dann können sie darüber an Orten wie dem Maxipark ein- und am Ende ihres Besuchs auschecken.

Die Luca-App ersetzt das Kontaktformular und soll dafür sorgen, dass sensible Daten wie Adressen und Handy-nummern nicht in die falschen Hände geraten. Die Daten werden dort verschlüsselt gespeichert und beim Einchecken in den Park ebenso verschlüsselt weitergegeben.

Die Mitarbeiter des Parks sehen auf ihren Bildschirmen lediglich die Anzahl der Besucher, die Uhrzeiten, an denen diese eingecheckt haben und einen längeren Code bestehend aus Buchstaben und Zahlen. Keine Namen, Adressen oder Handynummern. „Sollte es einen Fall geben, dann kann das Gesundheitsamt die Daten bei uns anfordern. Sie sind auch die Einzigen, die damit etwas anfangen können“, erklärt Maxipark-Sprecher Sascha Brosch.

Die Kontaktdaten werden durch Einscannen eines QR-Codes an den Park übermittelt.

Die Kontaktdatenübermittlung per Luca-App kam bei den meisten Besuchern gut an. „Wir haben es auf der Internetseite gelesen und die App direkt heruntergeladen. Und das hat super funktioniert“, sagt Parkbesucher Matthias Krausch.

Wer die Luca-App nicht nutzen kann oder möchte, hat weiterhin die Möglichkeit, ein Kontaktformular auszufüllen. „Wir hoffen aber, dass möglichst viele die Luca-App nutzen, schließlich soll sie bald an vielen Orten in Hamm eingesetzt werden“, sagt Brosch. Damit der Check-in in Zukunft noch reibungsloser abläuft, richtet das Team aktuell ein Besucher-WLAN ein.

Verwirrung um Corona-Regeln

Während das Einchecken per App für die meisten Besucher kein Problem darstellte, sorgten die neuen Corona-Regeln am Montag noch für einige verwirrte Anrufe bei den Maxipark-Mitarbeitern. „Die Menschen wollten wissen, warum es bei unseren Online-Tickets keine Zeit-Slots gibt und ob sie jetzt einen negativen Test mitbringen müssen. Den brauchen sie nicht“, erklärt Brosch.

Die Tickets können an der Kasse gekauft werden. Wer ein Onlineticket kauft, ist nicht an eine Einlasszeit gebunden. „Dafür haben wir ja die App, die die Zeiten erfasst“, sagt Brosch. Sollte sich daran inzidenzbedingt etwas ändern, dann werde das auch über alle bekannten Kanäle, kommuniziert.

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