Inzidenzwert anhaltend niedrig

Hamm macht sich weiter locker - Diese Regeln gelten ab heute

Weil die Stadt Hamm inzwischen konstant unter einer Inzidenz von 35 liegt, traten in der Nacht von Samstag auf Sonntag weitere Lockerungen in Kraft. Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte.

Hamm - Die Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum wird am 13. Juni auf fünf Haushalte (ohne Test) oder bis zu 100 Personen (mit Test) gelockert. Für den privaten Raum gibt es mit Blick auf normale Treffen ohnehin keine genauen Personenbeschränkungen mehr. Nur Partys und Veranstaltungen sind explizit geregelt. Private Veranstaltungen ohne Party-Charakter sind mit bis zu 250 Personen draußen und mit bis zu 100 Personen drinnen möglich – jeweils mit negativem Schnelltest. Partys sind draußen mit bis zu 100 Personen, drinnen mit bis zu 50 Personen jeweils mit Test möglich.

Für Hochzeiten und Beerdigungen gelten die allgemeinen Kontaktbeschränkungen. Bei Hochzeiten gibt es allerdings eine einschränkende Personenzahl ganz individuell für den jeweiligen Trauort. Was das für die eigene Feier bedeutet, können Hochzeitspaare mit ihrem Standesbeamten abklären.

Zur Erinnerung: Bei allen geltenden Regeln werden folgende Gruppen nicht mitgezählt: Doppelt Geimpfte, deren Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, Genesene deren Infektion nicht länger als sechs Monate zurückliegt (entscheidend ist das Datum des positiven PCR-Tests) und Genesene, deren Infektion länger zurückliegt, die aber bereits einmal gegen das Coronavirus geimpft wurden.

Das ist noch nicht alles

Weitere Lockerungen zusätzlich zu den hier aufgeführten sind über die NRW-Verordnung bereits in Kraft getreten - klicken Sie sich hier in unsere aktuelle Übersicht.

Corona-Lockerungen Hamm: Sport, Freizeit und Kultur

Kontaktsport ist drinnen und draußen für bis zu 100 Personen ohne negativen Test möglich, solange die Landesinzidenz unter 35 bleibt (aktuell: 20,8), sonst muss wieder ein Test vorgelegt werden.

Zuschauer sind beim Sport im Freien bis zu einem Drittel der „normalen „Kapazität erlaubt –also auch mehr als 1000. Drinnen gilt die Drittel-Regelung ebenfalls, hier dürfen aber nur 1000 Menschen zuschauen, die negativ getestet sein müssen und einen festen Sitzplatz in einem Schachbrett-Sitzplan haben.

Kulturveranstaltungen können draußen mit bis zu 200 Personen ohne Test, mit maximal 1000 Personen mit negativem Test oder sogar mit mehr als 1000 Personen mit genehmigtem Hygienekonzept und Testungen bis zu einem Drittel der Kapazität stattfinden.

Für Kulturveranstaltungen drinnen sind bis zu 1000 Zuschauer mit negativem Testergebnis zugelassen (ebenfalls Schachbrett-Sitzplan).

Für Hobbymusiker wird wieder mehr möglich: Sie dürfen mit Blasinstrumenten und Gesang in Innenräumen mit gleichzeitig bis zu 30 Teilnehmern ohne Schnelltest proben. In Kirchen oder großen Konzertsälen steigt die Teilnehmerzahl auf maximal 50. Wenn nicht gesungen wird und auch keine Blasinstrumente gespielt werden, ist auch in kleineren Räumlichkeiten ein Probenbetrieb mit bis zu 50 Teilnehmern zulässig.

Die Personenbegrenzung im Museum entfällt (solange die Landesinzidenz unter 35 liegt), Führungen dürfen mit bis zu 20 Personen stattfinden. In den Freibädern wird kein negativer Schnelltest mehr benötigt.

Corona-Lockerungen Hamm: Restaurants, Clubs, Einzelhandel, Hotels

Die seit Beginn der Pandemie geschlossenen Clubs dürfen nur ihre Außenbereiche für bis zu 100 Personen öffnen. Restaurants und Kneipen dürfen ihre Innenbereiche ab Sonntag auch wieder ohne Test öffnen (solange die Landesinzidenz unter 35 liegt).

Im Einzelhandel dürfen große Geschäfte mit einer Fläche von über 800 Quadratmetern für einen Kunden pro zehn Quadratmeter öffnen (vorher 1 Kunde pro 20 Quadratmeter).

Tagungen und Kongresse können mit bis zu 1000 Teilnehmern mit Test und besonderer Rückverfolgbarkeit (Sitzplan) stattfinden. In Hotels sind keine Folgetests nach drei Tagen Aufenthalt mehr notwendig, nur beim Einchecken muss ein negatives Testergebnis vorgelegt werden.

Corona in Hamm: Maskenpflicht auf Spielplätzen aufgehoben

Durch die neue Corona-Schutzverordnung des Landes ist inzwischen auch die Maskenpflicht auf Spielplätzen gefallen. Schon in der Vorwoche hatte Herter seine Allgemeinverfügung und damit die allgemeine Maskenpflicht in der Fußgängerzone, auf Freizeitsportanlagen und im Umkreis von Schulen aufgehoben.

Noch getragen werden müssen die Masken etwa in Geschäften des Einzelhandels, rund um deren Eingänge und auf dem Wochenmarkt, in öffentlichen Einrichtungen, Museen und Bussen.

Rubriklistenbild: © Sebastian Gollnow/dpa

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