Ein Plan für die Tonne: Zeiten für Papiermüll nicht aufgeführt

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Hamm - Kaum ist der neue Abfuhrkalender des Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetriebs Hamm (ASH) an alle Haushalte gegangen, gibt es auch schon Probleme. In einigen der Pläne, die individuell für jeden Haushalt geschrieben werden, ist die Leerung der Papiertonnen nicht verzeichnet.

„Da hat es beim Datenaustausch Probleme gegeben“, bestätigt ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch auf Nachfrage unserer Zeitung. Wie viele Haushalte von der Panne betroffen sich, konnte er nicht sagen. 

Seit einem Jahr arbeitet der ASH mit einem neuen Tourenprogramm. Das wurde angeschafft, um die Müllabfuhr effizienter zu machen. Alle ASH-Touren wurden mit dem neuen Computerprogramm überplant. Dabei mussten eine Vielzahl von Daten, Behälter- und Fahrzeugtypen sowie Wegstrecken und voraussichtlichen Mengen erfasst und miteinander verknüpft werden. 

Kleine Panne bei Aufstellung des Plans

Offensichtlich hat es bei der späteren Aufstellung des Plans eine kleine Panne gegeben. Einzelne Straßen sind bei der Leerung der Papiertonne nicht berücksichtigt worden. Bartsch: „Manchmal betrifft das auch nur einzelne Hausnummern.“ 

Einige Bürger hätten sich inzwischen die Service-Nummer des ASH angerufen und sich beschwert. Bartsch: „Erst darüber sind wir überhaupt auf das Problem aufmerksam gemacht worden.“ Es sei nicht möglich, zu ermitteln, wer alles von der Panne betroffen ist. 

Betroffene Bürger sollen den ASH anrufen

Daher sollten sich betroffene Bürger an die Service-Nummer (17 82 82) des ASH wenden, falls in ihrem Abfuhrkalender die Leerung der Papiertonne nicht aufgeführt ist. Betriebsleiter Bartsch bittet um Verständnis. Tausend Daten hätten in den Abfuhrplänen eingearbeitet werden müssen. „

Da kann es schon mal zu Fehlern kommen. Das soll nicht sein, ist aber leider passiert.“ Mit dem neuen Jahr hat es auch Änderungen bei den Touren und neue Abfuhrtermine gegeben. Das neue Tourenprogramm hat weitere Abfuhrbezirke optimiert. Größere Probleme habe es bei der Umstellung aber nicht gegeben, berichtet Bartsch.

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