Probleme beim Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner 

Beseitigung gefährlicher Giftraupen-Nester verzögert sich  

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Nester der Giftraupe, wie hier an der Richard-Wagner-Straße, werden nicht immer umgehend beseitigt. Bürger regten an, in diesen Fällen einen Hinweis anzubringen oder den Bereich abzusperren.

Hamm – Aus allen Teilen der Stadt werden weiterhin Nester des Eichenprozessionsspinners gemeldet. Aufgrund der Vielzahl hat die von der Stadt beauftragte Fachfirma aber offenbar Probleme, die Nester zeitnah zu beseitigen.

An neuralgischen Stellen wie Kindertagesstätten, Spielplätzen oder Schulen sollte die Beseitigung der Eichenprozessionsspinner 24 Stunden nach der Feststellung durch die Stadt, bei allen anderen nach 72 Stunden passieren.

Eine Leserin verwies jetzt darauf, dass sie und weitere Bürger bereits vor etwa 14 Tagen mehrere Giftraupen-Nester entlang der Richard-Wagner-Straße im Abschnitt zwischen der Hausnummer 20 und den Zentralhallen gemeldet hätten. Beseitigt worden seien sie bislang aber noch nicht. 

Stadtsprecher Lukas Huster bestätigte, dass um Pfingsten herum mehrere Meldungen zur Richard-Wagner-Straße eingegangen seien. Man habe die Nester begutachtet und alle weiteren Schritte eingeleitet, sagte er. 

Was gegen die Gesundheitsgefahr durch Raupen getan wird

Als Problem hat sich auch erwiesen, dass die Hotline 17-7272 außerhalb der Dienstzeit – also vor allem an Wochenenden – nicht zu erreichen ist. In diesem Fall sollten die Bürger weiterhin einen entsprechenden Sicherheitsabstand zu den Nestern einhalten, so Huster. Sie könnten den Fund auch per Mal an ordnungsamt@stadt.hamm.de melden.

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Der Stadtsprecher bat die Bürger darum, auch wirklich nur neue Nester zu melden oder sich Rat einzuholen – und nicht ständig nachzufragen, ob Nester schon beseitigt worden seien. Das binde nur unnötig Kapazitäten. Bis heute wurden der Stadt mehr als 250 Nester gemeldet.

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