Hamm kann auch richtig edel: Chic und Charme bei der Landpartie

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Schick mit Hut: Einige Besucherinnen trugen schicke Kopfbedeckungen.

Hamm - Wenn selbst Gummistiefel schick sind und die Besucherinnen aufwendig dekorierte Hüte tragen, ist man nicht einfach auf einem Gartenmarkt, sondern bei der Landpartie auf Gut Kump. Zum zehnten Mal fand sie am Wochenende statt.

Von Judith Kiene

Gerade am Samstag regnete es, doch die Besucher ließen sich davon nicht die Laune verderben – einige Damen trugen eben ihre pinken Gummistiefel mit Schleifchen statt Pumps. Schließlich geht es bei der Landpartie auch darum, zu sehen und gesehen zu werden, in entspannter Atmosphäre zu plaudern und zu entdecken, was es Neues gibt für die, die eigentlich alles haben, was sie brauchen.

Und Neues gab es reichlich. Rund 135 Verkäufer und Aussteller aus Deutschland, den Niederlanden und Italien stellten Waren aus. Die weiteste Anreise hatte wohl Edi Zanghirella, er brachte aus Venedig italienische Wurst- und Käsespezialitäten mit.

Doch auch viele regionale Anbieter priesen ihre Waren an, etwa die Schnapsbrennerei Schulze Rötering aus Ahlen. Sie brennt neben Korn aus Getreide eigenen Anbaus, Gin und Liköre. Der Familienbetrieb ist bereits zum fünften Mal dabei: „Dadurch, dass wir alle hier Stammplätze haben, entwickeln sich mit den Verkäufern aus der Nachbarschaft regelrechte Freundschaften. Wir lachen viel“, sagt Boris Burat, Genussbotschafter der Brennerei.

Landpartie auf Gut Kump 2019

Außerdem konnten sich die Besucher Ballettaufführungen und Modenschauen ansehen, an Ständen mit Dekorativem vieles kaufen. So kamen zum Beispiel Windfeen gut an, aus dünnen Zweigen gebundene lebensgroße Figuren.

Zu den Höhepunkten gehörten die „Tiny Houses“ der Schreinerei Diekmann aus Bockum-Hövel. Tiny House ist Englisch und bedeutet winziges Haus: Wie der Name sagt, handelt es sich um Kleinsthäuser mit 15 und 40 Quadratmetern Fläche. Als Tchibo angefragt habe, ob man solche Häuser bauen könne, habe man drauflos gebaut, sagt Firmenchef Stefan Diekmann. Seitdem entwickle sich das Geschäft weiter. Manchem Käufer gehe es um Nachhaltigkeit und Minimalismus. Andere nutzten das Häuschen, um es an einem idyllischen Ort in der Natur aufzustellen und sie dann zu genießen – im Trockenen und mit allem Komfort.

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