Maskenpflicht im Klassenzimmer

Hamm im Lockdown: Schulen bereiten Unterricht im Wechsel vor

Mit Maske in die Schule: Viele Schüler hoffen in Hamm, dass sie nicht in Quarantäne müssen.
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Täglicher Wechselmodus: Die Schulklasse wird dafür in zwei gleich große Gruppen geteilt.

Hammer Grundschulkinder werden von Montag an im Wechselmodell unterrichtet. Schulen und Schulaufsicht haben sich dabei auf Modelle geeinigt, die den Kindern möglichst häufigen Schulbesuch garantieren sollen.

Hamm – Wie von Oberbürgermeister Marc Herter angeregt, sollen die Schüler auch im Unterricht eine Maske tragen. Die Eltern der meisten Schulen wurden am Mittwoch von ihren Schulleitungen über die Unterrichtsgestaltung bis zum 5. März informiert.

Die meisten Grundschulen haben sich nach Angaben eines Stadtsprechers für einen täglichen Wechselmodus entschieden: Die Klasse wird in zwei gleich große Gruppen geteilt, Gruppe A dann montags und mittwochs, Gruppe B dienstags und donnerstags unterrichtet. Der Freitag wechselt im Wochenrhythmus. Deutlich weniger Schulen hätten sich für ein Modell mit drei beziehungsweise zwei aufeinanderfolgenden Schultagen für eine Gruppe entschieden, so der Sprecher.

Möglichst alle Fächer unterrichten

Grundsätzlich sollen alle Fächer unterrichtet werden, Deutsch und Mathematik aber im Mittelpunkt stehen. Sportunterricht soll nach Landesvorgabe stattfinden, und zwar möglichst draußen. Sporthallen seien aber „zur Nutzung bereitzustellen“, teilte das Schulministerium mit. In Hamm blieben sie indes bis zum 5. März geschlossen, so der Stadtsprecher. Ausnahmen gebe es nur für Sport-Leistungskurse.

Geschlossen bleiben zunächst auch die OGS-Mensen. Die Kinder werden über Lunch-Pakete versorgt, einige Schulen fordern die Eltern auch auf, selbst für Verpflegung zu sorgen. Der Schulbusverkehr soll ab Montag wie gewohnt rollen.

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