Ab dem 1.Mai: Leichte Lockerungen bei Beerdigungen in Hamm

Die Regeln für Beerdigungen und Gedenkfeiern haben sich in der Corona-Krise in Hamm etwas gelockert.
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Die Regeln für Beerdigungen und Gedenkfeiern haben sich in der Corona-Krise in Hamm etwas gelockert.

Die strikten Auflagen für die Durchführung von Trauerfeiern werden in Hamm zumindest leicht gelockert. Die Stadtverwaltung kündigte am Mittwoch, 29.April an, dass sie eine Allgemeinverfügung erlassen werde, die ab dem 1.Mai gelten soll.

Hamm – Demnach können dann statt zuletzt maximal zehn Personen künftig 15 Personen an einer Beerdigung teilnehmen. Ebenso muss die Gruppe der Trauernden nicht mehr allein aus nächsten Angehörigen bestehen.

Möglich wird dies, weil auch die Landesregierung im jüngsten Erlass vom 27.April die Auflagen gelockert hat. Der Passus „im engsten Familienkreis“ ist in NRW weggefallen. Im Blick hatte man dabei Verstorbene, die nur wenige oder gar keine direkten Angehörigen mehr hatten. Weil diese Menschen aber sehr wohl auch Freunde oder Bekannte hatten, sollten sich auch diese von den Verstorbenen gebührend Abschied nehmen können.

Abstandsregeln in Trauerhallen

Bei der Hammer Stadtverwaltung wurde dies am Donnerstag, dem 30.April zum Anlass genommen, sich mit anderen Kommunen über das künftige Vorgehen abzustimmen. Daraus resultiert nun die Aufstockung auf 15 Personen, die bei einer Beerdigung erscheinen können.

Diese dürfen auch in die Trauerhallen, müssen aber die Abstandsregeln beachten. Das erklärte ein Verwaltungssprecher auf WA-Nachfrage. Die Maskenpflicht gelte nur dann, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können. Auch in anderen NRW-Städten werde das ähnlich gehandhabt.

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